Martina Münch (SPD) (Quelle: rbb)
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- Martina Münch (SPD)

Die Kulturministerin verweist darauf, dass antisemitische Hetze den Boden für die Vernichtung der Juden bereitet habe. Umso wichtiger sei es, im Rückblick auf die Pogromnacht 1938 auch auf die Worte und Begriffe zu achten, die sich in der Allgemeinheit eingenistet hätten. Ihre Verrohung habe den Holocaust erst möglich gemacht. Entsprechend werde die Landesregierung bei Antisemitismus nicht wegschauen. Dem AfD-Fraktionsvorsitzenden Kalbitz wirft sie vor, diesbezüglich den "Splitter im Auge des Anderen", aber nicht den "Balken im eigenen Auge" zu sehen. Die Ministerin nennt das Erstarken jüdischen Lebens in Brandenburg einen "Glücksfall" und kündigt an, für die neue Synagoge in Potsdam 8 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Auch die Gedenkstättenpädagogik solle verstärkt werden.