Eine Papierwalze steht als historische Erinnerung vor der 1838 in Hohenofen bei Neustadt (Dosse) (Quelle: dpa-Zentralbild/Nestor Bachmann)
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Eine Papierwalze steht als historische Erinnerung vor der 1838 in Hohenofen bei Neustadt (Dosse) in Betrieb genommenen Papierfabrik (29.08.2007). | Bild: dpa-Zentralbild/Nestor Bachmann

Orte und Geschichten - Papierfabrik Hohenofen

Vom "lost place" zum Museum? Noch atmen die Hallen der stillgelegten Papierfabrik den morbiden Charme des Verfalls: Rostige Maschinen, bröckelnde Ziegelbauten, Einbauten noch aus dem vorletzten Jahrhundert.

Ab 1838 wurde hier Papier hergestellt, seit der Schließung 1992 steht die Fabrik leer, wurde 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Jetzt arbeitet das junge Projektteam um Irina Maslennikova daran, die Hallen und die Geschichte der Papierfabrik Hohenofen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir beobachten, wie hier ein Museum entsteht - etwa durch das Sammeln von Informationen, Ausstellungsstücken, Dokumenten, in Gespräch mit Zeitzeugen und mit der vorsichtigen Sanierung des bedrohten Denkmals.

Papierfabrik Hohenofen - Impressionen

Den Beitrag von Christoph Hölscher sehen Sie am 19.08.2021 in der Sendung "Brandenburg aktuell".

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