Cover des Hörbuchs ein Sams zu viel.
Bild: Oetinger Audio

Oetinger Audio - Ein Sams zu viel

Paul Maar hat ein neues Samsbuch geschrieben. Es ist sein achtes. Wenn Ihr das Sams bisher noch nicht kennt, macht das aber gar nichts.

“Ein Sams zu viel“ ist keine Fortsetzung anderer Bücher über das Sams, sondern eine bisher noch nicht erzählte Geschichte, die Ihr auch so verstehen werdet. Henning Schmidt hat sich das von Monty Arnold gelesene Hörbuch für Euch angehört.

Bevor ich zur Geschichte von “Ein Sams zu viel“ komme, erkläre ich allen unter Euch, die das Sams noch nicht kennen, was das Sams ist. Das Sams hat rote Haare und sieht fast wie ein ganz normales Kind aus. Allerdings hat es eine lustige Schweinenase und blaue Punkte im Gesicht. Diese Punkte sind wichtig, denn mit ihnen kann das Sams Wünsche erfüllen. Das Sams lebt bei seinem “Papa“, Herrn Taschenbier. Es spielt Herrn Taschenbier und seiner Vermieterin Frau Rotkohl viele lustige Streiche, meint aber nichts von dem, was es tut, wirklich böse. Es spricht und singt für sein Leben gerne und fast ununterbrochen in Reimen.

Was passiert nun bei “Ein Sams zu viel”? Alles beginnt am Tag von Herrn Taschenbiers Geburtstag. Wie so oft gibt es Streit mit Frau Rotkohl, denn das Sams hat, wie schon oft, Würstchen aus Frau Rotkohls Kühlschrank gemopst. Die isst es nämlich am aller, aller liebsten. Wenn es nach dem Sams ginge, würde es nur von Würstchen leben. Frau Rotkohl gefällt das natürlich gar nicht, und so kommt es zum Streit zwischen ihr und Herrn Taschenbier. Wenn Ihr Euch schon mal mit Euren Freunden oder Eltern gestritten habt, wisst ihr, dass man im Streit öfter mal Dinge sagt, die man nicht so meint. Genau dies passiert auch hier. Herr Taschenbier wünscht sich aus Versehen ein eigenes Sams für Frau Rotkohl herbei, damit die mal merkt, wie anstrengend so ein Sams ist. Erinnert Ihr Euch noch an die Wunschpunkte weiter oben im Text? Sie sorgen dafür, dass alles, was sich Herr Taschenbier wünscht, auch in Erfüllung geht. Also gibt es im Hause Rotkohl auf einmal zwei Samse, ein “Taschenbiersams“ und das neue “Rotkohlssams“. Damit nicht genug, denn das “Rothkohlsams“ ist auch noch das genaue Gegenteil vom “Taschenbiersams“. Es ist total brav und mag auch keine Würstchen, sondern Kräuter und Körner. Schnell ist klar, hier im Haus ist “Ein Sams zu viel“.

Mehr verrate ich nicht, schließlich sollt Ihr die Geschichte noch hören, was ein großer Spaß ist. Monty Arnold hat das Buch wirklich witzig und spannend in Sprache umgesetzt. Mir hat das Hörbuch sehr gefallen, was auch ein bisschen daran liegt, dass ich das Sams schon als Kind toll fand. Also auf an die CD Player und ganz viel Spaß beim Hören!