Cover Des Hörcuchs von Pu der Bär, Pu jagt Bienen
Bild: Kein und Aber Records

Kein und Aber Records - Pu der Bär - Geschichten über einen Bären von sehr geringem Verstand

Habt ihr euch schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn ihr mit euren Kuscheltieren Abenteuer erlebt?

Alan Alexander Milne hatte diese Idee schon vor fast 90 Jahren und erfand für seinen Sohn Christopher Robin die Geschichten von Pu dem Bären und seinen Freunden.

Harry Rowohlt, der leider seit kurzem nicht mehr lebt, hat sie für Euch übersetzt und liest sie Euch auch selbst vor. Henning Schmidt klärt Euch auf, ob die Geschichten Spaß machen.

Pu der Bär lebt im Hundertsechzig-Morgen-Wald. Er hat ein schönes Haus, isst für sein Leben gerne Honig und ist für eine Handvoll davon für jedes Abenteuer zu haben. Außerdem erfindet Pu gerne lustige Lieder, die er dann auch laut vor sich hin singt und summt. Leider ist er nicht besonders schlau. Deshalb klappen viele Sachen, die sich Pu vornimmt, nicht. Das macht aber gar nichts, denn seine Freunde haben ihn trotzdem gern und helfen sich alle gegenseitig. Pus Freunde sind Kaninchen, Ferkel, Eule, Känga, Klein Ruh, der Esel I-ah und natürlich Christopher Robin.


So wie jeder von Euch unterschiedlich ist, sind auch Pus Freunde ganz verschieden. Ferkel ist Pus allerbester Freund und hat immer ein bisschen Angst. Tiger ist eigentlich ganz lieb. Allerdings steckt er so voller Energie, dass er oft glaubt, einfach alles zu können. Kaninchen macht gerne Pläne und besorgt immer alles für die anderen. Känga läuft und springt schneller als andere, was auch ganz logisch ist, denn Känga ist ein Känguru. Sie macht sich ganz viele Sorgen um Klein Ruh, die sie in ihrem Beutel mit sich herumträgt. Klein Ruh ist sehr abenteuerlustig. Wenn sie mal aus dem Beutel von Känga heraus darf, übt sie Springen oder spielt mit Tiger. Eule weiß zwar, wie man Dienstag schreibt, aber nie, ob gerade Dienstag ist. Trotzdem ist er nie um einen klugen Spruch verlegen. I-Ah ist ein Miesepeter und fragt immer warum und wozu etwas gut ist. Und natürlich ist da noch Christopher Robin. Er liebt alle Tiere im Hundertsechzig-Morgen-Wald, aber ganz besonders Pu. Christopher Robin greift immer dann ein, wenn Pu und seine Freunde nicht mehr weiterwissen oder in Gefahr sind. Alle zusammen erleben viele tolle Abenteuer. Zum Beispiel die Expedition zum "Nordpohl", die Suche nach I- Ahs verlorenem Schwanz oder das Treffen mit einem Heffalump.

Mehr wird hier jetzt nicht verraten. Pu der Bär solltet ihr auf jeden Fall nicht verpassen. Lest es mit Euren Eltern zusammen, oder lasst es Euch von Harry Rowohlt vorlesen. Der hat die perfekte Stimme für die Geschichten aus dem Hundertsechzig-Morgen-Wald. Egal von wem gerade erzählt wird, jede Figur bekommt von ihm seine eigene Stimme. So könnt ihr sechs Stunden lang tief in die Geschichten eintauchen und Euch fühlen, als wärt ihr mitten unter Pu und seinen Freunden. Besonders toll ist, dass die Geschichten nicht nur lustig und spannend sind, sie bieten auch viel Stoff zum Nachdenken. Deshalb könnt ihr Euch ruhig auch dann an die Geschichten herantrauen, wenn ihr Euch eigentlich schon zu groß für so einen "Babykram" fühlt. Pu der Bär ist Spaß für alle und einfach nur wunderschön. Habt ganz viel Spaß beim Hören!

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