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    - Kontraste vom 05.09.2019

    +++ Wahlsieger AfD - Wie tief steckte Andreas Kalbitz im braunen Sumpf? +++ Hohenzollern - Streit um Entschädigung +++ Diesel-Skandal - Immer noch illegale Abschalteinrichtungen in VW-Modellen? +++ Illegale Durchsuchungen - Missachtet die Polizei das Grundgesetz? +++ Moderation: Eva-Maria Lemke

    Wahlsieger AfD - Wie tief steckte Andreas Kalbitz im braunen Sumpf?

    In Brandenburg hat die AfD fast 24 Prozent geholt - und das mit einem Mann, der immer wieder im rechtsextremen Milieu auftauchte: Andreas Kalbitz. Er war auf Camps von Neonazis und mit NPD-Größen bei einem Aufmarsch in Griechenland. All das weiß die Öffentlichkeit nur dank immer neuer Recherchen von Journalisten. Doch Kalbitz streitet bis heute eine rechtsextreme Vergangenheit ab, er nennt es "rechtsextreme Bezüge". Und betont lieber fast gebetsmühlenartig seine Zeit als Soldat bei der Bundeswehr. Doch widersprüchliche Angaben in seinem Lebenslauf werfen neue Fragen auf. Wie genau nimmt es Kalbitz mit der Wahrheit?

    Hohenzollern - Streit um Entschädigung

    Kunstschätze, Wohnrechte und Millionensummen – die Hohenzollern fordern Entschädigungen für Enteignungen vom deutschen Staat. Viel steht auf dem Spiel und dabei stellt sich die Frage nach der Rechtsgrundlage und auch die nach der historischen Wahrheit: wie stand die ehemals kaiserliche Familie zu Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus?  

    Diesel-Skandal - Immer noch illegale Abschalteinrichtungen in VW-Modellen?

    Ein Gerichtsurteil könnte schwere Folgen für den Volkswagen-Konzern haben. Die sogenannten Thermofenster, die bei Temperaturen unter 15 und über 33 Grad die Abgasreinigung bei Diesel-Modellen abschalten sind nach einem Gerichtsurteil, das noch nicht rechtskräftig ist, unzulässig. Kontraste zeigt, wie die Tricks bei der Abgasreinigung funktionieren.

    Illegale Durchsuchungen - Missachtet die Polizei das Grundgesetz?

    Immer wieder kommt es zu polizeilichen Durchsuchungen in Flüchtlingsunterkünften – ohne richterlichen Beschluss und ohne, dass Gefahr in Verzug ist. Insbesondere die bayerische Polizei verschafft sich immer wieder Zutritt zu den Wohnräumen von Asylbewerbern, um Schränke und Privatsachen zu durchsuchen. Dabei ist der Wohnraum durch Artikel 13 des Grundgesetzes geschützt. Das bayerische Innenministerium spricht nur von „Betretungen“ – doch Verfassungsrechtler widersprechen: wenn nach verborgenen Gegenständen gesucht wird, handelt es sich um Durchsuchungen und die wären verfassungswidrig.