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    - Kontraste vom 12.07.2018

    +++ Gefahr für Patienten - Wie eine kriminelle Bande Krebsmedikamente nach Deutschland schmuggelte +++ Markus Söder - Krawallbruder im Umfragetief +++ Rechtsextreme SMS beim LKA Berlin +++ Paradies für Geldwäscher - Milliardeninvestitionen in deutsche Immobilien +++ Moderation: Astrid Frohloff

    Kontraste: Gefahr für Patienten, Grafik: rbb
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    Wie eine kriminelle Bande Krebsmedikamente nach Deutschland schmuggelte - Gefahr für Patienten

    Jahrelang schmuggelte eine organisierte Bande sensible Krebsmedikamente aus Griechenland und exportierte sie nach Deutschland. Dabei wurden die teuren Arzneien abenteuerlich gelagert und transportiert - Kühlketten sollen unterbrochen worden sein. Die Folge: Bei diesen Medikamenten war die Qualität und Wirksamkeit nicht mehr gesichert. Trotzdem wurden sie durch einen deutschen Pharmahändler vertrieben. Die zuständige Aufsichtsbehörde hat erst viel zu spät das kriminelle Geschäft bemerkt und auch dann nicht gehandelt. Während der Skandal in Griechenland längst öffentlich ist, wurde hierzulande niemand informiert - es gab weder eine Warnung noch einen Rückruf der Krebsmedikamente. Der Import von solch sensiblen Arzneimitteln stellt ein Risiko für Patienten dar.

    Kontraste: Markus Söder, Grafik: rbb
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    Markus Söder - Krawallbruder im Umfragetief

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder trat wochenlang als Scharfmacher bei der Asylpolitik auf und machte erst die Kehrtwende, als die CSU in Umfragen abstürzte. Unser Autorenteam begleitete Söder in den heißen Tagen der Regierungskrise. Eine Nahbetrachtung über einen Strippenzieher, der unbedingt die absolute Mehrheit bei den Landtagswahlen holen will und dessen virtuoses Spiel mit dem Populismus.

    Kontraste: Rechtsextreme SMS beim LKA Berlin, Grafik: rbb
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    Ermittler unter Verdacht - Rechtsextreme SMS beim LKA Berlin

    Ein Anti-Terror-Ermittler der Berliner Polizei steht im Verdacht, mit seinem Dienstvorgesetzten im Szene-Jargon von Rechtspopulisten und Neonazis kommuniziert zu haben. Laut einem polizeiinternen Vermerk, der dem ARD-Magazin Kontraste, der Berliner Morgenpost und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) vorliegt, forderte der Beamte aus dem Staatsschutz im Berliner Landeskriminalamt (LKA) in einer SMS an seinen Vorgesetzten, sich von "Merkel & Co und ihren scheiß Gut-Menschen" fernzuhalten. In einer weiteren SMS nutzte er als Abschiedsgruß die Ziffernkombination "88". Sie steht für den achten Buchstaben im Alphabet und wird im Jargon von Neonazis als Code für die verbotene Nazi-Grußformel "Heil Hitler!" genutzt. Beide Staatsschützer arbeiteten für das Kommissariat, das für die Überwachung des Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri zuständig war.

    Kontraste: Paradies für Geldwäscher, Grafik: rbb
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    Milliardeninvestitionen in deutsche Immobilien - Paradies für Geldwäscher

    Nach Schätzungen deutscher Sicherheitsbehörden fließen jährlich bis zu 30 Milliarden Euro Schwarzgeld nach Deutschland, vor allem in den Immobiliensektor. Geld auch aus der Organisierten Kriminalität. Um mögliche Geldwäsche durch Investoren prüfen zu können, hat Deutschland im Herbst 2017 das so genannte Transparenzregister eingerichtet. In diesem Register sollen Informationen über die wirklichen, natürlichen Personen hinter Unternehmen oder Stiftungen zusammengetragen werden. Aber taugt dieses Mittel im Kampf gegen Geldwäsche? Die KONTRASTE-Recherche führt anhand einer seit zehn Jahren leerstehenden Immobilie in bester Berliner Innenstadtlage vor, wie hilflos Behörden, aber auch betroffene Mieter sind, wenn es darum geht herauszufinden, wer hinter einem Immobiliendeal steht. Das Transparenzregister entpuppt sich als untauglich. Deutschland bleibt ein Geldwäscheparadies.