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- Kontraste vom 24.06.2021 mit Gebärdensprache

weitere Themen der Sendung

Moderatorin Eva-Maria Lemke im neuen Studio © rbb/Claudius Pflug
rbb/Claudius Pflug

Kontraste vom 24.06.2021

Inside AfD - Wenn Hass zum Alltag wird +++ Die Union und der Klimaschutz – Wahlkampfgag oder echtes Umdenken? +++ Fahrradland Deutschland und das tägliche Radchaos +++ Moderation: Eva-Maria Lemke

Der Windenergiepark «Odervorland» im Landkreis Oder-Spree hinter Einfamilienhäusern. Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild
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Die Union und der Klimaschutz - Wahlkampfgag oder echtes Umdenken?

Die Union entdeckt ihr Herz für den Klimaschutz: Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Die Botschaft im Wahljahr: Nicht nur die Grünen können Klimapolitik. Inzwischen gibt es mit der "Klima Union" sogar so etwas wie eine Klimabewegung aus den eigenen Reihen. Doch wie der kolossale Umbau unserer Volkswirtschaft finanziert werden soll, das bleibt im Wohlfühl-Wahlprogramm der Union unklar – neue Schulden und neue Steuern lehnen CDU und CSU jedenfalls ab.

Björn Höcke begrüßt Prof. Dr. Jörg Meuthen am 30.11.2019 beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland. Bild: Revierfoto
Revierfoto

Inside AfD - Wenn Hass zum Alltag wird

Sie wünschen Flüchtlinge nach Auschwitz, sie phantasieren von der Überlegenheit der weißen Rasse und für Homosexuelle und Frauen haben sie nur Verachtung übrig. Die internen Chats und E-Mails aus der AfD sind Protokolle des Hasses und der Verrohung. Zwei junge AfD-Aussteiger haben sie Kontraste übergeben und von ihren Erfahrungen in der Jugendorganisation „JA“ und der Partei berichtet. Beide Männer waren lange Jahre Teil des Systems AfD, doch inzwischen denken sie, dass sie Deutschland mit ihrem Engagement in der Partei geschadet haben.

Ein Fahrradfahrerin fährt auf einem Fahrradweg auf einer Kreuzung zwischen zwei Autos entlang. Bild: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild
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Verkehr - Fahrradland Deutschland und das tägliche Radchaos

Deutschland soll eine Radfahrer-Nation werden. Bis 2030 soll sich der Fahrradverkehr verdoppeln – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer proklamiert das Fahrradland Deutschland. Und es bewegt sich was: Noch nie wurde so viel Geld für Radewege-Förderprogramme in den Haushalt eingestellt. Immer mehr Menschen entscheiden sich zum Umstieg aufs Rad – nicht erst seit der Pandemie. Die Verkaufszahlen für Räder steigen rasant. Trotzdem stagniert der Radwegebau, Millionenbeträge werden nicht abgerufen und auch die Zahl der Fahrradtoten bleibt hoch. Der Grund: noch immer herrscht in den Köpfen von Verkehrsplanern eine Priorisierung für den Kraftfahrzeugverkehr. Dabei geht es auch anders, wie eine Kontraste-Reporterin aus Paris berichtet.