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- Kontraste vom 26.04.2018 mit Gebärdenübersetzung

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Kontraste vom 26.04.2018

Artur Brauner und die Steuern - Waren die Berliner Finanzbehörden über Jahre zu nachgiebig? +++ Erdogans langer Arm in Deutschland - Wie türkische Ditib-Moscheen Kinder für die Kriegshetze instrumentalisieren +++ Riskante Pharmawerbung - Wie Ärzte mit lukrativen Anwendungsbeobachtungen Patienten gefährden +++ Moderation: Astrid Frohloff

Brauner und die Steuern (Quelle: rbb)
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Waren die Berliner Finanzbehörden über Jahre zu nachgiebig? - Artur Brauner und die Steuern

Filmproduzent Artur Brauner und die Berliner Finanzbehörden streiten offenbar immer noch um die Zahlung von Säumniszuschlägen für nicht fristgerecht gezahlte Steuern. Im Sommer vergangenen Jahres forderten die Berliner Finanzbehörden einen zweistelligen Millionenbetrag von Brauner. Steuerforderungen sollen über Jahre nicht beglichen worden sein, ohne dass Brauner ernsthafte Konsequenzen zu befürchten hatte. Erst als sein Name auf einer so genannten "Steuer-CD" auftaucht und Fahnder aus Nordrhein-Westfalen tätig werden, reagiert auch die Berliner Finanzverwaltung energischer. Der Steuerstreit mit Brauner hat jetzt auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki auf den Plan gerufen, er fordert politische Konsequenzen.

Wie Ärzte mit lukrativen Anwendungsbeobachtungen Patienten gefährden (Quelle: rbb)
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Riskante Pharmawerbung - Wie Ärzte mit lukrativen Anwendungsbeobachtungen Patienten gefährden

Zinbryta ist ein Medikament für MS-Kranke. In den USA wurde es nur eingesetzt, wenn nichts anderes mehr hilft. Der Grund: Zinbryta kann erhebliche Nebenwirkungen haben. Für ein neues Medikament wie Zinbryta ist der deutsche Pharmamarkt ein Paradies: Im ersten Jahr nach Zulassung dürfen die Pharmakonzerne hierzulande den Preis selbst bestimmen. Ihr Ziel: Möglichst schnell möglichst viele Ärzte davon überzeugen, das neue Medikament auch zu verschreiben.

Erdogans langer Arm in Deutschland (Quelle: rbb)
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Erdogans langer Arm in Deutschland - Wie türkische Ditib-Moscheen Kinder für die Kriegshetze instrumentalisieren

Über 900 türkisch dominierte Moscheen in Deutschland unterstehen direkt Diyanet, dem Amt für Religion in Ankara. Seit die Türkei die kurdischen Grenzgebiete in Syrien okkupiert hat, wird in den Ditib-Moscheen offensiv für den Kriegseinsatz Propaganda gemacht. Kinder werden für Propagandazwecke missbraucht, spielen "heiliger Krieg" und preisen den Märtyrertod. Es wird unverhohlen auf islamististische Radikalisierungsmuster zurückgegriffen. Muss die Zusammenarbeit mit Ditib beendet werden? Ist der Verband bald ein Fall für den Verfassungsschutz?