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    - Kontraste vom 28.02.2019

    +++  31 Stunden Blackout Berlin +++ Blackout - Hacker greifen Energieversorger an +++ Ein dubioser Flüchtling -  Ein Syrer bei der AfD im Bundestag +++ Gefährliche Iran-Politik – Wie die Bundesregierung sich bei den Mullahs anbiedert +++ Moderation: Eva-Maria Lemke

    19.02.2019, Berlin: Aufgrund eines Stromausfalls ist die Straßenbeleuchtung im Stadtteil Köpenick nicht im Betrieb (Quelle:
    dpa/Jörg Carstensen

    31 Stunden Blackout Berlin

    Es war der größte Stromausfall seit Jahrzehnten in Berlin. Betroffen waren 31000 Haushalte - über 31 Stunden. KONTRASTE-Reporter waren unterwegs, um herauszufinden, was das mit Menschen macht: in einem 11-stöckigen Hochhaus, einem Einfamilienhaus, bei der Feuerwehr im Brandeinsatz und in einer Klinik, die bis auf die Intensivstation zeitweise im Stockdunkeln lag.

    Hacker greifen Energieversorger an

    Blackout - Hacker greifen Energieversorger an

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat gewarnt: Hacker attackieren gezielt deutsche Energieversorger. Wie sicher sind unsere Unternehmen? Das haben für uns Hacker getestet. Das Ergebnis: Kleinen Energieunternehmen fehlen häufig die Ressourcen die IT-Sicherheit zu garantieren. Bereits nach einer Woche haben IT-Spezialisten einen Energieversorger unter ihre Kontrolle gebracht. Experten bestätigen: Schalten Hacker koordiniert mehrere solcher kleinen Unternehmen ab, kann dies zu einem großen Blackout führen. Solche Angriffe gab es bereits in der Ukraine. Um die hybride Gefahr abzuwehren, sind wir schlecht aufgestellt. Die Sicherheitszertifikate gelten als löchrig und die Zuständigkeit zwischen Behörden wird hin und hergeschoben.

    Ein Syrer bei der AfD im Bundestag

    Ein dubioser Flüchtling - Ein Syrer bei der AfD im Bundestag

    Die Position der AfD ist eindeutig: geflüchtete Syrer müssen so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat zurück und dort ihr Land aufbauen - auch dann, wenn sie in Deutschland einen Arbeitsplatz gefunden haben. Doch bei sich selbst macht die AfD offenbar eine Ausnahme: im Büro des Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier arbeitet ein Flüchtling aus Syrien - ein Anhänger des Assad-Regimes. Sein Ziel: Stimmung machen gegen andere Flüchtlinge. Und: er räumt freimütig ein, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet zu sein. 

    Walter Steinmeier (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)
    Wolfgang Kumm/dpa

    Gefährliche Iran-Politik - Wie die Bundesregierung sich bei den Mullahs anbiedert

    Auch nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat das Mullah-Regime seine aggressive Politik beibehalten. Teheran baut sein Raketenprogramm weiter aus, tritt die Menschenrechte mit Füßen und droht Israel unverhohlen mit Vernichtung. Doch während die USA versuchen, die Mullahs mit harten Sanktionen zum Einlenken zu bringen, arbeitet die Bundesregierung an einem Weg, die US-Sanktionen zu umgehen. Krampfhaft versucht Berlin, die Iraner im Abkommen zu halten und scheut dabei auch vor Anbiederung und diplomatischen Verrenkungen nicht zurück. Jüngstes Beispiel: das Glückwunschtelegramm des Bundespräsidenten zum 40. Jahrestag der islamischen Revolution.