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Warschauer Notizen

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Warschauer Notizen

Feuilletonistisches aus der polnischen Hauptstadt am Samstag, 18.11.2017 um 12:50 Uhr.

Kowalski & Schmidt Archiv

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    rbb/Thomas Ernst

    Kowalski & Schmidt vom 10.02.2018

    + Wsiura – polnische Mode voll daneben
    + Pawel Machcewicz - Museumsdirektor mit Visionen
    + Karol Nawrocki - Museumsdirektor mit Parteiauftrag
    + Georg Pazderski - ein Mann, zwei Gesichter?
    + Retro-Kowalski - Bier statt Wodka

    Moderation: Adriana Rozwadowska und Daniel Finger aus Warschau

    Zwei Männer stehen vor dem Klamottenladen Wsiura (Quelle: rbb)
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    Wsiura – polnische Mode voll daneben

    Als "Wsiura" bezeichnet man in Polen eine Frau, die sich unpassend anzieht. Und es ist der Name von Dawids und Grzegorzs Boutique in Berlin Neukölln. Treu ihrem Motto "Wir sind alle stillose Dörfler" bieten sie Mode für Berliner an, die mit ausgewählten Scheußlichkeiten ein Statement abgeben wollen: Auch hässlich kann sehr schön sein!

    Museumsdirektor Pawel Machcewicz (Quelle: rbb)
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    Paweł Machcewicz - Museumsdirektor mit Visionen

    Er hat ein spektakuläres Museum in Danzig gebaut. Und es im März 2017 noch schnell eröffnet, bevor er von der PiS-Regierung als Direktor gekündigt wurde. Es zeigt das Trauma des 2. Weltkriegs aus polnischer und aus europäischer Sicht. Eine deutliche Antwort auf die Diskussion in Deutschland, ein Vertriebenenmuseum zu bauen.

    Museumsdirekto Karol Nawrocki (Quelle: rbb)
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    Karol Nawrocki - Museumsdirektor mit Parteiauftrag

    Er soll das „Museum des 2. Weltkriegs“ jetzt auf Linie bringen, die Ausstellung so verändern, dass die richtige „polnische Sicht“ klar wird.  Patriotismus, Heldentum und Kampf sind die neuen Prämissen. Doch nicht nur das: Der neue Direktor hat seinen Vorgänger Paweł Machcewicz vor Gericht verklagt, weil er dem Museum großen Schaden zugefügt haben soll.

    Georg Pazderski (Quelle: rbb)
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    Georg Pazderski - ein Mann, zwei Gesichter?

    "Migranten effizient abschieben", "Ausländer fluten die Heimat" - das Vokabular des Berliner AfD- Fraktionsvorsitzenden Georg Pazderski ist populistisch. Und doch gilt der ehemalige Offizier als einer, der die Partei koalitionsfähig machen könnte. Sein Vater war Pole und wurde im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zur Zwangsarbeit verschleppt

    Zwei Männer trinken Bier (Quelle: rbb)
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    Retro-Kowalski - Bier statt Wodka

    Wir blicken zurück auf das Jahr 2000. Bier hat sein Schmuddel-Image in Polen verloren. Vor allem junge Leute trinken jetzt lieber Bier als Wodka. Bei steigender Arbeitslosigkeit will niemand seinen Arbeitsplatz gefährden.

  • Adriana Rozwadowska & Daniel Finger im Technikmuseum in Berlin (Quelle: rbb)
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    Kowalski & Schmidt vom 27.01.2018

    + Der Tesla und die Verheißung
    + Schwalbe ist nicht gleich Schwalbe
    + Uwe Rada - Verliebt in Polen
    + Der Panzer muss weg
    + Camera Obscura

    Moderation: Adriana Rozwadowska & Daniel Finger im Technikmuseum in Berlin

    Buch von Uwe Rada (Quelle: rbb)
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    Uwe Rada - Verliebt in Polen

    Uwe Rada ist Taz-Journalist und Osteuropaexperte. In seinen Texten, Aufsätzen und Reisereportagen baut er immer wieder Brücken zwischen Polen und Deutschland. Auch in seinem ersten Roman „1988“ setzt er dies fort: In West-Berlin, einem Jahr vor dem Fall der Mauer, lernt der Hausbesetzer Jan die Polin Wiola kennen. Beide kommen aus unterschiedlichen Systemen und haben andere Wertevorstellungen. Trotzdem verlieben sie sich ineinander. Jan träumt von einer antikapitalistischen Welt, Wiola von einem unabhängigen Polen. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Road Trip durch Polen und danach wird nichts mehr sein wie davor. Ein Buch über Liebe, Werte und den Kapitalismus.

    Tesla (Quelle: rbb)
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    Der Tesla und die Verheißung

    Die Nachfrage nach Elektroautos steigt weltweit. Mit dem Tesla Model 3 - einem Elektroauto für den Massenmarkt - hat Tesla die deutschen Autobauer endgültig aufgeschreckt. Sie müssen schleunigst aufholen. Der deutschen Autoindustrie, wie wir sie kennen, droht das Schicksal der Musikindustrie, die von Napster, Spotify und Apple Music überrollt wurde. Doch kriegt Tesla tatsächlich die Kurve? Oder ist dieses Facebook-Zeitalter–Auto nur ein Hype? Dessen Gründer Elon Musk wird zumindest  heute schon wie ein Heiliger von seinen Fans gefeiert. Wir machen den Test.

    Schwalbe (Quelle: rbb)
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    Schwalbe ist nicht gleich Schwalbe

    Gleich zwei Breslauer Firmen lassen die Simson-Schwalbe neu aufleben. Bei den einen rollt das Moped neu vom Band. Die anderen recyceln alte DDR-Mopeds in mühevoller Handarbeit. Was beiden Vögel gemein ist: kein knatternder Zweitakter, sondern ein Elektromotor bildet jetzt das Herzstück und auch die Farben sind frecher, trendiger geworden. Doch was ist von diesem Retro-Öko-Kult zu halten? Und vor allem: Welche Sehnsüchte bedient ein E-Roller der schlappe fünf, sechs Tausend Euro kostet?

    Panzer (Quelle: rbb)
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    Der Panzer muss weg

    Zwei alte, sowjetische Panzer stehen auf einem großen Betonsockel im polnischen Städtchen Drawsko Pomorskie. Das Denkmal wurde 1949 zu Ehren der Roten Armee errichtet. Doch nun sollen die Panzer verschwinden. Denn nach einem neuen  Gesetz über die "Dekommunisierung" Polens sind sie ein Symbol der sowjetischen Besatzer und kommunistischen Gewaltherrschaft. Doch nicht allen in Polen gefällt dieses im ganzen Land umstrittene Gesetz. Die Bewohner von Drawsko jedenfalls wollen ihre Panzer nicht hergeben.

    Camera Obscura (Quelle: rbb)
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    Camera Obscura

    Seit über zwei Jahrhunderten ist diese "Dunkelkammer" in Gebrauch als Kopiergerät am Anfang und später als Fotokamera. Heute ist es im Grunde eine lichtdichte Schachtel mit einem Loch und einem Blatt Fotopapier im Innern. Man sucht ein Motiv, fixiert die Schachtel und bestimmt die Dauer der Belichtung. Nach, sagen wir, 3 Minuten oder Stunden oder auch Tagen ist es soweit mit dem "Bild"! Klingt obskur im Zeitalter der 3D-Smartphones aber es gibt tatsächlich heute noch Fotografen, die damit arbeiten. Der Pole Marek Poźniak ist einer von Ihnen.

  • Daniel Finger auf einem Weihnachtsmarkt in Warschau, Quelle: rbb
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    Kowalski & Schmidt vom 09.12.2017

    + Typisch Deutsch - Weihnachten für Zugezogene + Polen im Herzen  + Deutsch-polnisches für Patrioten  + Rosa – das Kind aus dem Zug + Djane Wika +

    Moderation: Daniel Finger auf dem Weihnachtsmarkt in Posen

    Demo (Quelle: rbb)
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    Polen im Herzen

    Was heißt es, ein "polnischer Patriot" zu sein? Welche Eigenschaften muss ein Mensch vorweisen, um dazu zu gehören? Wir fragen in Warschau nach.

    Rosa – das Kind aus dem Zug (Quelle: rbb)
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    Rosa - das Kind aus dem Zug

    Rozalia war gerade mal 2 Jahre alt, als sie von einer polnischen Familie aus einem Flucht- und Todeszug in der Kreisstadt Krotoszyn gerettet wurde. Ihre lange geheim gehaltene Geschichte kam erst dank der Autorin Daina Kolbuszewska ans Tageslicht.

    Djane Wika (Quelle: rbb)
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    DJane Wika

    Sie trat bei den größten Festivals in Polen auf, liebt den aktiven Lebensstil und hasst das Jammern. Die 79-jährige DJane Wika aus Warschau beweist, dass Jungsein ein Seelenzustand ist.

  • Adriana Rozwadowska & Daniel Finger in der in Eckkneipe „Zur Quelle“ in Berlin Moabit (Quelle: rbb)
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    Kowalski & Schmidt vom 25.11.2017

    + K-Pop in Polen + Porträt Hanna Radziejowska + Denkmal für polnische NS-Opfer + Neue Polenbegeisterungswelle? + Polnisch für Clubgänger  +

    Moderation: Adriana Rozwadowska & Daniel Finger in der in Eckkneipe "Zur Quelle" in Berlin Moabit

    K-Pop in Polen (Quelle: rbb)
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    K-Pop in Polen

    Koreanische Popmusik, also K-Pop, ist in Polen populär wie sonst nirgends in Europa. Die durchgestylten Boy- und Girlgroups aus Südkorea haben bei der polnischen Jugend einen Nerv getroffen. Überall im Land gibt es K-Pop-Partys und Fantreffen. In den Clubs heizen polnische K-Pop-Tanzgruppen die Stimmung an. Vor einem Jahr hat Polskie Radio der eigenwilligen Musikrichtung aus Südkorea sogar eine wöchentliche Musiksendung eingerichtet.

    Hanna Radziejowska (Quelle: rbb)
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    Porträt Hanna Radziejowska

    Für die neue Direktorin des Polnischen Instituts in Berlin ist die deutsche Hauptstadt eine Traumstadt und zugleich kein einfaches Pflaster. Ihre Vorgängerin musste gehen als die PiS-Regierung an die Macht kam. Hanna Radziejowska schlägt viel Misstrauen entgegen. Es wird ihr unterstellt, dass sie ihr Programm nach Vorgaben der PiS-Regierung gestalte. Dabei sei es ihr Ziel, den Dialog zwischen beiden Ländern neu anzuregen und den Deutschen klar zu machen, warum die Polen gerade jetzt so vehement ihren Nationalstolz pflegen.

    Rita Süßmuth, Florian Mausbach und Wolfgang Thierse (Quelle: rbb)
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    Denkmal für polnische NS-Opfer

    Der bekannte Stadtplaner Florian Mausbach hat einen Aufruf an den Bundestag formuliert, den polnischen NS-Opfern ein Denkmal in Berlin zu errichten. Die Initiative  wird von über 70 deutschen Prominenten unterstützt, darunter Wolfgang Thierse und Rita Süßmuth. Die Idee ist alt und wird in Polen seit langem gefordert. Florian Mausbach hat sie jetzt aufgegriffen, weil sein Sohn Leo ihn dazu überredet hat. Der arbeitet seit zwei Jahren als Projektkoordinator in Warschau und musste dabei immer wieder feststellen, wie stark das im 2. Weltkrieg erfahrene Leid die Identität der Polen immer noch prägt und wie wenig das den Deutschen bewusst ist.

    Junge Frau mit einem Schild mit der Aufschrift: " Polen ... sind cool! (Quelle: rbb)
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    Neue Polenbegeisterungswelle?

    Als die politischen Emigranten aus Polen nach dem Novemberaufstand 1830/31 durch Deutschland zogen, wurden sie als Helden gefeiert. Auch die Solidarnosc-Bewegung fand in Deutschland viele Bewunderer. Aber wie ist es heute? Interessieren sich die Deutschen für Polen und ihren Kampf um die bedrohte Demokratie. Wie groß ist die Solidarität mit unseren Nachbarn heute.  Zusammen mit der Künstlerin und Politaktivistin Anna Krenz checkt Kowalski & Schmidt die Stimmungslage.

    Dwie rude = zwei Rothaarige (Quelle: rbb)
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    Polnisch für Clubgänger

    Kleine Sprachschule, um sich in angesagten polnischen Clubs zurechtzufinden und den richtigen Ton zu treffen.

  • Daniel Finger & Adriana Rozwadowska in Warschau (Quelle: rbb)
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    Kowalski & Schmidt vom 11.11.2017

    + Autonomie für Oberschlesien
    + "Polacós" aus Katalonien
    + Warschau:  Tod eines "einfachen Mannes"
    + Die Vogelrepublik
    + Zgadula Quiz

    Moderation: Daniel Finger & Adriana Rozwadowska in Warschau

    Autonomie für Oberschlesien (Quelle: rbb)
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    Autonomie für Oberschlesien

    Sie sind nicht als nationale oder ethnische Minderheit in Polen anerkannt, doch 850.000 polnische Bürger erklären sich offiziell zu Schlesiern. Damit wollen sie klarstellen, dass sie weder Polen noch Deutsche sind. Besonders zur aktuellen Katalonien-Krise fallen auch sie wieder auf. Wollen die Schlesier Unabhängigkeit oder sogar einen Anschluss an Deutschland?

    „Polacós“ aus Katalonien (Quelle: rbb)
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    "Polacós" aus Katalonien

    Seit über 300 Jahren werden die Katalanen von den anderen Spaniern "Polacós" genannt, ihre politische Sendung im katalanischen Regionalfernsehen heißt Polònia und ihre Satiresendung "Crakòvia". Sie sind stolz auf ihre Herkunft und gelten als geschäftstüchtig. Aber auch als "komödiantisch und laut", besonders wenn sie ihr Leiden, keinen eigenen Staat zu haben, kundtun. Diesen Leidensweg kann jeder geschichtsbewusste Pole gut nachvollziehen. Wir besuchen die katalanischen "Polacós" in Berlin.

    Bild von Piotr Szczęsny an einer Wand (Quelle: rbb)
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    Warschau: Tod eines "einfachen Mannes"

    "Ich hoffe, mit meinem Tod viele Menschen wachzurütteln", stand auf einem Flugblatt, das er verfasste. Der 54-jährige Piotr S. hat sich vor dem Warschauer Kulturpalast selbst in Brand gesteckt. Jede medizinische Hilfe kam zu spät, er erlag in einem Krankenhaus seinen schweren Verbrennungen. Seine Tat war politisch motiviert, er wollte damit gegen die antidemokratische Politik der konservativen Regierung protestieren. Als "einfacher Mann", schrieb er auf dem Bürgersteig, wollte er "nicht länger warten".

    Vögel am Wasser (Quelle: rbb)
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    Die Vogelrepublik

    Dort wo die Warthe in die Oder mündet, an der Grenze unserer Länder, befindet sich eine weitere "Republik" - die, der Vögel. Dieser magische Ort besteht aus 8.000 Hektar Marsch- und Wiesenland des Nationalparks "Warthemündung". Vor fast 20 Jahren entstand hier diese einzigartige Initiative, die es sich zum Ziel gemacht hat, Vogel-Liebhaber zusammen zu bringen.

    Zgadula Quiz (Quelle: rbb)
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    Zgadula Quiz

    Es gibt Dinge im Leben die nicht mal Professoren wissen. Wie zum Beispiel, warum ist der brandenburgische Adler weiß-rot, der polnische weiß und deutsche schwarz? Diese und andere wichtige Fragen beantwortet uns ein deutsch-polnisches Kinderteam.

  • Die Moderatoren Daniel Finger & Adriana Rozwadowska
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    Kowalski & Schmidt vom 28.10.2017

    + Toter Wisent und die Folgen
    + Polnischer Landarzt in Brandenburg
    + Polen: Ärzte in Not
    + Der Fotograf: Chris Niedenthal

    Moderation: Daniel Finger & Adriana Rozwadowska im Naturkundemuseum Berlin

    Bilder von einem Wiesent (Quelle: rbb)
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    Toter Wisent und die Folgen

    "Der kleine Wanderer" war der Name eines Wisents, der rund um den polnischen Nationalpark Warthemündung bekannt war wie ein bunter Hund. Er hatte keine Angst vor Menschen. Ende September durchschwamm er die Oder und wurde auf der deutschen Seite erschossen. Seit dem ist die Aufregung auf beiden Seiten der der Grenze groß! 

    Landarzt untersucht eine alte Frau (Quelle: rbb)
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    Polnischer Landarzt in Brandenburg

    Wenn in Brandenburg ein Landarzt in die Rente geht, findet man nicht so schnell einen Nachfolger. Tomasz und Anna Oskwarek, beide polnische Internisten, haben sich getraut, eine Landarztpraxis mitten im Spreewald zu übernehmen.

    Polen: Ärzte in Not (Quelle: rbb)
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    Polen: Ärzte in Not

    Weil so viele Mediziner in den Westen gehen, gibt es in Polen zu wenige Ärzte. Und die, die bleiben, arbeiten oft weit über ihre Kräfte. In einem Warschauer Krankenhaus ging man in Hungerstreik. Das polnische Gesundheitswesen geht zugrunde, sagen die Ärzte. Die Regierung wird zum Handeln aufgefordert. Eine ordentliche Gehaltserhöhung könnte auch die hohe Auswanderungsrate der Mediziner stoppen. 

    Proteste (Quelle: rbb)
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    Der Fotograf - Chris Niedenthal

    Chris Niedenthal ist ein in London geborener Sohn polnischer Kriegsflüchtlinge und einer der bekanntesten Fotoreporter. Mauerfall, Papstbesuche, Streiks in Danzig: seine Fotos wurden in Newsweek, Time oder Spiegel abgedruckt. Zu einer Ikone wurde sein Bild aus Warschau, "Zeit der Apokalypse", das er am zweiten Tag des Kriegszustandes gemacht hat. Nach der Wende zog er sich zurück. Doch nun fühlt er sich verpflichtet, wieder mit der Kamera auf die Straße zu gehen. "Es wird wieder interessant in Polen, für einen Fotografen", sagt er.

  • Demonstranten halten einen Banner hoch
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    Heiliges Recht oder skandalöse Reprivatisierung?

    Alles war perfekt geplant: Ein 1450 qm großes Baugrundstück in bester Lage von Warschau und eine kleine Investorengruppe, die dieses Filetstück direkt am Kulturpalast reprivatisieren will. Alles läuft nach Plan bis Iwona Szpala und Małgorzata Zubik von der "Gazeta Wyborcza" mit ihren Recherchen die Rechtmäßigkeit der angeblichen Erben in Frage stellen und damit ein Erdbeben in der Warschauer Stadtverwaltung auslösen. In ihrem Buch "Das heilige Recht" beschreiben die beiden Journalistinnen, wie man in Warschau mit der Reprivatisierung von Grund und Boden das große Geld machen kann.

    Journalist Klaus Bachmann
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    Der fremde Blick

    Kommentar aus Polen zum Thema "Der deutsche Wutbürger" von Marcin Antosiewicz, ehemaliger TVP Korrespondent in Berlin. Und Gespräch mit dem in Polen lebenden deutschen Journalisten Klaus Bachmann zum Thema "Der polnische Wutbürger".

    Ein Affe mit einem Affenbaby im Schoss
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    Asyl für exotische Tiere in Posen

    Als die Polizei im Sommer in der Nähe von Posen eine Zuchtanlage für exotische Tiere stürmte, fand sie 300 Tiere, darunter Raubkatzen, Affen und Antilopen. Es sei eine Folterkammer für Tiere gewesen, meint die Direktorin des Zoologischen Gartens in Posen, Ewa Zgrabczynska. Viele Tiere standen in ihrem eigenen Kot, waren krank oder verletzt, alle auf engstem Raum. Leider kein Einzelfall, denn mit exotischen Tieren lässt sich in Europa viel Geld verdienen. Eine lasche, Gesetzgebung, langwierige Prozesse und glimpfliche Strafen sind das Problem. Viele der beschlagnahmten Tiere haben jetzt im Posener Zoo Asyl gefunden.

    Facebookpost der Seite Katzen gegen Glatzen
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    Katzen gegen Glatzen

    Philipp Rohn, alias Paul von Katzenstein, hat sich etwas Besonderes ausgedacht um gegen alltäglichen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus im Netz vorzugehen. Der Journalist und Texter konterkariert Hetz-Kommentare aus der rechten Ecke mit süßen Katzenbildern und tierischen Kommentaren. Und sein Katzenvolk erhebt seine Tatzen recht erfolgreich. Mit täglich über 50.000 Besuchern ist "Katzen gegen Glatzen" eines der der größten deutschen Portale zur politischen Meinungsäußerung.

Unsere Moderatoren

Adriana Rozwadowska, Foto: rbb/Thomas Ernst
rbb/Thomas Ernst

Moderation - Adriana Rozwadowska

Adriana Rozwadowska arbeitet als Journalistin für die Gazeta Wyborcza, der größten Tageszeitung Polens. Ab September 2017 moderiert sie zusammen mit Daniel Finger das deutsch-polnische Magazin "Kowalski & Schmidt" im rbb Fernsehen.

Daniel Finger (Quelle: rbb)

Moderation - Daniel Finger

Daniel Finger moderiert bei Radioeins vom rbb die Sendung "Zwei auf EINS". Darüber hinaus moderiert er das deutsch-polnische Magazin "Kowalski & Schmidt" im rbb Fernsehen.