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    rbb/Thomas Ernst

    - Kowalski & Schmidt vom 10.02.2018

    + Wsiura – polnische Mode voll daneben
    + Pawel Machcewicz - Museumsdirektor mit Visionen
    + Karol Nawrocki - Museumsdirektor mit Parteiauftrag
    + Georg Pazderski - ein Mann, zwei Gesichter?
    + Retro-Kowalski - Bier statt Wodka
     
    Moderation: Adriana Rozwadowska und Daniel Finger aus Warschau

    Zwei Männer stehen vor dem Klamottenladen Wsiura (Quelle: rbb)
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    Wsiura – polnische Mode voll daneben

    Als "Wsiura" bezeichnet man in Polen eine Frau, die sich unpassend anzieht. Und es ist der Name von Dawids und Grzegorzs Boutique in Berlin Neukölln. Treu ihrem Motto "Wir sind alle stillose Dörfler" bieten sie Mode für Berliner an, die mit ausgewählten Scheußlichkeiten ein Statement abgeben wollen: Auch hässlich kann sehr schön sein!

    Museumsdirektor Pawel Machcewicz (Quelle: rbb)
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    Paweł Machcewicz - Museumsdirektor mit Visionen

    Er hat ein spektakuläres Museum in Danzig gebaut. Und es im März 2017 noch schnell eröffnet, bevor er von der PiS-Regierung als Direktor gekündigt wurde. Es zeigt das Trauma des 2. Weltkriegs aus polnischer und aus europäischer Sicht. Eine deutliche Antwort auf die Diskussion in Deutschland, ein Vertriebenenmuseum zu bauen.

    Museumsdirekto Karol Nawrocki (Quelle: rbb)
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    Karol Nawrocki - Museumsdirektor mit Parteiauftrag

    Er soll das „Museum des 2. Weltkriegs“ jetzt auf Linie bringen, die Ausstellung so verändern, dass die richtige „polnische Sicht“ klar wird.  Patriotismus, Heldentum und Kampf sind die neuen Prämissen. Doch nicht nur das: Der neue Direktor hat seinen Vorgänger Paweł Machcewicz vor Gericht verklagt, weil er dem Museum großen Schaden zugefügt haben soll.

    Georg Pazderski (Quelle: rbb)
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    Georg Pazderski - ein Mann, zwei Gesichter?

    "Migranten effizient abschieben", "Ausländer fluten die Heimat" - das Vokabular des Berliner AfD- Fraktionsvorsitzenden Georg Pazderski ist populistisch. Und doch gilt der ehemalige Offizier als einer, der die Partei koalitionsfähig machen könnte. Sein Vater war Pole und wurde im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zur Zwangsarbeit verschleppt

    Zwei Männer trinken Bier (Quelle: rbb)
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    Retro-Kowalski - Bier statt Wodka

    Wir blicken zurück auf das Jahr 2000. Bier hat sein Schmuddel-Image in Polen verloren. Vor allem junge Leute trinken jetzt lieber Bier als Wodka. Bei steigender Arbeitslosigkeit will niemand seinen Arbeitsplatz gefährden.