Szene mit Fährmann, Foto: rbb

- Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Im Königreich herrscht große Freude: Ein Junge ist mit einer Glückshaut geboren worden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, dass dieser Junge eines Tages die Prinzessin heiraten wird. Doch König Ottokar, für den Gold das einzig erstrebenswerte Glück ist, trachtet dem Kind nach dem Leben und setzt es auf einen Fluss aus. 

DAs Märchen erzählt die Geschichte von einem Glückskind. Felix, dem Sohn einfacher Bauern, wird alles gelingen, prophezeit die Hebamme; und das Gerücht, Felix würde einmal die Prinzessin des Landes heiraten, erreicht sogar den König. Der ist so erbost über diese Anmaßung, dass er dem Glückskind nach dem Leben trachtet.

Doch ganz gleich, welchem Unrecht, welcher Gefahr Felix ausgesetzt wird, alles wandelt sich für ihn zum Guten. Felix wird sogar Ehemann der Prinzessin. Doch damit scheint er das Glück zu sehr herausgefordert zu haben: Der König schickt ihn in die Hölle; Felix soll ihm als Brautgeschenk die drei goldenen Haare des Teufels holen.

Nur die Prinzessin, die - als Jäger verkleidet - Felix über den Jordan zur Hölle begleitet, kann dem Glückskind den Mut zurückgeben, wieder auf sein Glück zu vertrauen - selbst Auge in Auge mit dem Teufel.

Für die Verfilmung des Grimmschen Klassikers standen u. a. André M. Hennicke ("Henri IV", "Die Buddenbrooks"), Thomas Sarbacher ("Polizeiruf 110", "SOKO Köln"), Christine Schorn ("Novemberkind", "Good Bye, Lenin") sowie die Jungschauspieler Jakub Gierszal und Saskia Rosendahl an märchenhaften Schauplätzen in Baden-Württemberg vor der Kamera.

Der Märchenfilm wurde im Auftrag der ARD unter der Federführung des Südwestrundfunks von der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH (Produzentin: Uschi Reich) für Das Erste produziert. Regie führt Maria von Heland nach einem Drehbuch von Rochus Hahn. Die Redaktion hat Margret Schepers (SWR), Producer ist Julia Nisslein (Bavaria Film).

Märchenfilm Deutschland 2013

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