Regisseur "Die drei Königskinder": Frank Stoye
Frank Stoye | Bild: Patricia Neligan

5 Fragen an... - Regisseur: Frank Stoye

Besonderen Spaß macht ihm nach all den langen Vorbereitungen und Besprechungen zu erleben, wie seine Vorstellungen Wirklichkeit werden.

Wie würden Sie dieses Märchen interpretieren? Welche Botschaft macht den Stoff besonders aktuell?

Unsere Heldin Lotte setzt sich mutig für ihre Geschwister, ihre Zieheltern und später für ihre richtigen Eltern ein und führt dank ihrer Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zwei Familien zusammen, die ausschließlich zum Wohl ihrer Kinder handeln. Diese Patchworkfamilie empfinde ich als sehr positives Vorbild für die Gegenwart. 

Was hat Ihnen beim Dreh besonders Spaß gemacht?

Zu erleben, wie meine Vorstellungen Wirklichkeit werden, nach all den langen Vorbereitungen und Besprechungen.

Welche der Figuren bei „Die drei Königskinder“ finden Sie besonders spannend?

Königin Eliza. Eine ambivalente, gefährliche und spannende Figur. Trotz ihrer Niederträchtigkeit handelt sie, nach ihren Maßstäben, zum Wohle ihres Sohnes Alexander. Vielleicht liebt sie ihn ja auf ihre Weise, ist aber in ihrer Welt gefangen?

Was war für Sie die größte Herausforderung bei den Dreharbeiten?

Das schlechte Wetter und die 13 Tierarten, die wir zu integrieren hatten.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Welches Märchen würden Sie gerne verfilmen?

„Väterchen Frost“ in Anlehnung an die Verfilmung „Abenteuer im Zauberwald“ von 1964. Ein wunderbarer Mix aus vielen klassischen Märchenmotiven, eine magische Welt voller Zauberer, Hexen, Räuber und einer Heldin, die eins mit dem gesamten Universum ist und es beeinflussen kann.