Produzentin Barbara Thielen, Foto: Ulrike Schamoni
Bild: Ulrike Schamoni

5 Fragen an... - Produzentin: Barbara Thielen

Wenn man an sich selber glaubt und die Dinge selber in die Hand nimmt, kann man alles erreichen.

Warum haben Sie sich für die Verfilmung von „Helene, die wahre Braut“ entschieden?

"Helene, die wahre Braut" hatte für mich das größte Potential, im Rahmen eines klassischen Märchens eine moderne Botschaft zu erzählen. Es hatte dafür einfach die perfekte Basis.

Wie würden Sie persönlich dieses Märchen interpretieren? Welche Botschaft macht den Stoff besonders aktuell?

Die Botschaft, die in dem Stoff verborgen ist und die die Autorin Katja Kittendorf auf humorvolle aber auch dramatische Art und Weise hervorgehoben hat, ist für mich: Wenn man an sich selber glaubt und die Dinge selber in die Hand nimmt, kann man alles erreichen. Selbst einen Prinzen heiraten. J Zudem ist das Thema Freundschaft eine starke Botschaft in unserer Geschichte.

Was war aus Produzentensicht eine besondere Herausforderung bei den Dreharbeiten?

In diesen Zeiten werden alle zuerst ‚Corona‘ antworten. Und, in der Tat haben die Auflagen, die wir durch dieses Virus erhalten haben, die Drehbedingungen erschwert. Unsere Hauptdarsteller mussten in Quarantäne gehen, um sich am Set näher kommen zu können, Team und Darsteller mussten sich regelmäßig testen lassen und die Auflagen haben die Abläufe, die wir bisher gewohnt waren, sehr in die Länge gezogen. Aber die wirkliche Herausforderung war zum einen die eines jeden Kostümfilms, was einen sehr großen Aufwand für die Kostümabteilung bedeutete. Zum anderen aber auch das Szenenbild. In diesem Märchen gibt es mehrere aufwendige Szenen. Einen Mittelaltermarkt, zwei Hochzeiten, zwei Schlösser, die ausgestattet werden mussten und viele verschiedene Effekte, die durch Stunt oder VFX hergestellt werden mussten.

Was hat Ihnen beim Dreh besonders Spaß gemacht?

Etwas Besonderes kann ich gar nicht so hervorheben, da es insgesamt einfach eine große Freude ist, ein Märchen drehen zu dürfen.

Bei welcher Märchenfigur, an welchem märchenhaften Ort würden Sie gerne an die Tür klopfen?

Eine gute Fee, die Wünsche erfüllt, wäre natürlich schon eine feine Sache. Aber ich würde, glaube ich, gerne mit dem Wolf der sieben Geißlein oder von Rotkäppchen gerne mal ein ernstes Wort reden.