Petra Schröder; Foto: Caterina Rönnert

Tierpark Berlin - Petra Schröder: "Wir wollen keine Schmusekatzen groß ziehen"

Petra Schröder ist Tierpflegerin im Alfred-Brehm-Haus und sie liebt ihre "wilden" Tiere.

"Man muss jedes Wildtier mit Respekt behandeln"
Frau Schröder kam über den zweiten Bildungsweg zu ihrem Traumjob als Tierpflegerin. Vorher war sie Maschinenbauzeichnerin, merkte aber bald, dass sie Büroarbeit nicht ihr Leben lang machen wollte. Seit 24 Jahren arbeitet sie nun schon im Tierpark und ist sich ihrer Verantwortung im Umgang mit den Tieren bewusst: "Man darf nicht mit offenen Augen schlafen. Sobald man mit Tieren zu tun hat, muss man genau wissen, was sie tun. Und man muss sie mit Respekt behandeln."
"Man hat es, oder man hat es nicht"
Die Leidenschaft für Tiere hat man, oder man hat sie nicht, sagt Petra Schröder. Die Aufzucht des Nachwuchses ist immer ein Highlight, aber es gibt natürlich Grenzen -  "Schließlich wollen wir keine Schmusekatzen groß ziehen. Das ist eine Frage der Arterhaltung, deshalb dürfen sich die Tiere auch nicht zu sehr an den Menschen orientieren."
"Das stellen Sie sich mal nicht so romantisch vor"
Besonders gern erinnert sich die Raubtierpflegerin an die künstliche Aufzucht einer Falbkatze. "Das ist toll, zu sehen, wie sie groß werden, aber das stellen Sie sich mal nicht so romantisch vor", lächelt Petra Schröder.