Gorilla im Zoo, Quelle: rbb/ Thomas Ernst

- Der Gorilla

Der Gorilla gehört zur Familie der Menschenaffen.

Er kann bis zu zwei Meter groß und bis zu 200 kg schwer werden. Er ist der größte lebende Menschenaffe.

Lebensraum
Der Flachlandgorilla lebt im tropischen Regenwald entlang der Flussläufe des Nigers und Kongos. Er hält sich überwiegend auf dem Boden auf und bewegt sich dort auf allen Vieren. Bei der Nahrungssuche begibt er sich aber auch auf Bäume.

Nahrung
Er ernährt sich rein pflanzlich von Blättern, Schösslingen und Früchten.

Kennzeichen
Das Fell des Gorillas ist fast durchgängig schwarz. Bei älteren Exemplaren kann das Rückenfell auch silbrig schimmern. In der Regel übernimmt ein ausgewachsener silbergrauer Gorilla die Führungsrolle in einer kleinen Gruppe, die aus mehreren Weibchen und ihrem Nachwuchs besteht.

Fortpflanzung
Sein Paarungsverhalten ist an keine bestimmte Jahreszeit gebunden. Alle drei bis vier Jahre bringt das Weibchen nach einer Tragzeit von achteinhalb bis neun Monaten ein hilfloses Junges zur Welt. Während der ersten Lebensmonate besteht ein enger Kontakt zwischen Jungtier und Mutter. Erst im Alter von vier Jahren wird diese Bindung gelöst. Geschlechtsreif werden die Weibchen mit 6 oder 7 Jahren, die Männchen mit 8 oder 9 Jahren. In der freien Wildbahn kann ein Gorilla ein Alter von 50 Jahren erreichen.

Bedrohte Tierart
Eine Bedrohung für den Gorilla stellt die Wilderei dar. Oft werden ganze Gruppen abgeschossen, um die Jungtiere zu fangen und zu verkaufen. Aber auch die Abholzung der Regenwälder gefährdet den Bestand der Gorillas.

Steckbrief: Gorilla

Tierart:
Gorilla

Lateinisch:
Gorilla gorilla

Familie:
Menschenaffen

Lebensraum:
Tropischer Regenwald

Nahrung:
Blätter, Schösslinge, Früchte

Gewicht:
75 kg (w) und 170 kg (m)

Größe:
1,9 m

Höchstalter:
50 Jahre