Malaienbär Frodo, Quelle: RBB

- Der Malaienbär

Der Malaienbär ist der leichteste und kleinste Großbär.

Lebensraum
Er lebt in den tropischen Regenwäldern und ist von Bangladesch über Burma, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Westmalaysia bis nach Sumatra und Borneo verbreitet.

Kennzeichen
Er erreicht ein Gewicht von 35-65 kg und eine Körperlänge von 1,10-1,40 m.

Nahrung
Wie alle Bären ist auch der Malaienbär ein Allesfresser. Ameisen und Termiten, Vogeleier, vor allem aber Früchte stehen auf der Speisekarte des nachtaktiven Tiers.

Fortpflanzung
Die Tragzeit bei der Malaienbärin beträgt drei Monate. Sie bringt pro Wurf ein bis zwei Junge zur Welt. Die bei der Geburt 300-350 g schweren Jungen öffnen nach circa vier Wochen die Augen. Ab der zehnten Woche begleiten die jungen Bären die Mutter bei der Futtersuche. Die Lebenserwartung eines Malaienbären beträgt 26 Jahre.

Bedrohte Tierart
Die Jungtiere werden in ganz Südostasien gerne als Haustiere gehalten. Doch oft landen die unbequemen Heranwachsenden in der Küche von Feinschmeckerrestaurants. Eine weitere Bedrohung für den Malaienbär stellt das Abholzen der Regenwälder dar. Der Malaienbär steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere.

Steckbrief: Malaienbär

Tierart:
Malaienbär

Lateinisch:
Ursus malayanus

Familie:
Bären

Lebensraum:
Tropische Regenwälder

Nahrung:
Ameisen, Termiten, Vogeleier, Früchte

Gewicht:
35-65 kg

Größe:
1,10-1,40 m

Höchstalter:
26 Jahre