Beate und Serge Klarsfeld (Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild)
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- Zeitzeugin Regina Steinitz

Regina Steinitz hat ein Buch über die vielen ermordeten Kinder des jüdischen Heims in der Fehrbelliner Straße geschrieben.

Regina Steinitz wurde 1930 in Berlin geboren. Sie war das Kind eines unverheirateten Paares, ihre Mutter war vor ihrer Geburt zum jüdischen Glauben übergetreten. Ihr Vater konnte sich 1938 ins amerikanische Exil retten. Als die Mutter 1940 an Tuberkulose verstarb, kamen Regina und Ruth in das Jüdische Kinderheim in der Fehrbelliner Straße. Das Kinderheim wurde bald aufgelöst, sie wurde von einer Pflegefamilie aufgenommen. Nachdem sie mit ihren Pflegeeltern verhaftet wurden, gelang es ihrem nicht-jüdischen Onkel, sie und ihre Zwillingsschwestern zu sich zu holen, da er vorgab, dass man nichts über den Vater der beiden wüsste. Regina Steinitz erlebte in Berlin ihre Befreiung durch die Rote Armee. Über die vielen ermordeten Kinder des Heims in der Fehrbelliner Straße hat sie ein Buch geschrieben. Wir haben sie in Israel getroffen.

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Gemälde von David Olere (Bild: picture alliance / NurPhoto)
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David Olère

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