Gemälde von David Olere (Bild: picture alliance / NurPhoto)
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Gemälde von David Olere | Bild: picture alliance / NurPhoto

- David Olère

Der Maler David Olère verarbeitete seine Erinnerungen an den Horror im Vernichtungslager Auschwitz in Bildern.

Olère wurde am 19. Januar 1902 in Warschau geboren. Nach einem Kunststudium arbeitete er in Berlin beim Film und ging in den 1930er Jahren nach Paris. 1943 wurde er verhaftet und schließlich ins KZ Auschwitz deportiert. Dort wurde er den sogenannten "Sonderkommandos" zugeteilt, die gezwungen wurden, die Leichen der Ermordeten zu verbrennen.  Als einer von wenigen Angehörigen dieser Sonderkommandos überlebte er und kehrte zu seiner Familie nach Paris zurück. Dort malte er seine Erinnerungen an den Horror im Vernichtungslager. Seine verstörenden Zeichnungen und Ölgemälde sind sehr realistisch und von großem dokumentarischen Wert. Ab dem 30. Januar werden sie in einer Ausstellung zum 75ten Jahrestag der Befreiung von Auschwitz im Bundestag gezeigt. Sein Enkel Marc Oler hat mit uns in Paris über seinen Großvater gesprochen.

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