Schiffsbauergasse (Quelle: rbb)
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Bild: rbb

- Kulturareal Schiffbauergasse Potsdam

Schiffbauergasse, Potsdams großes Kulturareal - Zahlreiche Clubs, Tanzschulen, Museen und auch das Hans-Otto-Theater haben sich auf diesem ehemaligen Industrie- und Militärgelände angesiedelt. 

Anja Kozik-Schwittay , Künstlerische Leiterin, Choreografin

"Das ist die Schiffbauergasse, der Kulturstandort der Stadt Potsdam. Hier hat 1992 alles angefangen. Jetzt stehen wir auf dem großen Veranstaltungsplatz.

Wir haben eine tolle Zeit erlebt mit vielen Sachen, die damals möglich waren, die heute nicht mehr möglich sind. Es war auch ein bisschen Rock’n’Roll im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ich mir überlege, wie wir damals hier die Räume besetzt haben. Wir hatten keine Heizung, kein Wasser und wir haben trotzdem Tanzkurse angeboten.

Das ist die große Open Air Bühne. Das Office, wo damals mein zuhause war. Mein Start. Das erste Tanzstudio. Vorbei an dem neuen tollen Parkhaus und neuer Anrainer bei uns ist Katharina Witt. Ich weiß nicht, wer sie kennt. Die ehemalige Queen des Ostens im Eiskunstlauf. Da kann man sich körperlich ertüchtigen.

Und als nächstes das Kernhaus, das Waschhaus. Man sagt das Waschhaus hat vier Säulen.

Das ist der Kunstraum, der Bereich Tanz mit der Oxymoron Dance Company, die Veranstaltungen, Partys und vierte Säule, kleine leisere Veranstaltungen, wie Lesungen etc. pp.

Deshalb gehöre ich auch zum Waschhaus. 

Ich glaube, dass Händeschütteln generell nicht mehr ganz so en vogue ist, aber man ist natürlich auch vorsichtig, auf jeden Fall.

Kommt rein.

Ich bin die künstlerische Leiterin der Oxymoron Dance Company und auch des Oxymoron Dance Studios. Mike Geßner leitet den Kunstraum und dies seit einigen Jahren.

Also den Kunstraum gibt es seit 2006. Der ist im Rahmen der Sanierung der Schiffbauergasse entstanden, weil es alles Pferdeställe waren. Das sieht man auch noch an den Pferdetränken. Wie man sehr gut erkennen kann.

Das ist Stefanie Gutheil, eine Berliner Künstlerin.

Man kann es auch kritisch bewerten, dass wir hier alle an einem Standort zusammen sind. Das es sozusagen nicht in der Peripherie auch in der Stadt sich wiederfindet. Auf der anderen Seite ist es auch schön, dass wir hier an einem Ort sind, weil man zusammenarbeiten kann.

Es ist wunderbar gelegen. Also es hat einfach eine sehr schöne Lage, wo man sich inspiriert fühlt zu arbeiten, was ich auch als Geschenk empfinde."

Autorin: Sally Jaber

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