Das Nandi-Rind im Berliner Pergamonmuseum (Quelle: rbb)
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Bild: rbb

- Serie "Highlights des Humboldtforums": Das Nandi-Rind

Das Berliner Humboldt Forum soll ein Ort werden, an dem sich die Weltkulturen begegnen. Welche Schätze das Humboldt Forum einmal beherbergen soll, stellen wir in einer neuen Reihe vor. Den Auftakt macht der Nandi.

150 Jahre alt, stolzer Blick, erhabene Haltung - der Nandi. Bei indischen Tempelfesten reitet der Gott Shiva auf einem solchen Buckelrind. Dieses hölzerne Exemplar steht zurzeit im Pergamonmuseum.

Martina Stoye, Kuratorin für die Kunst Süd- und Südostindiens
"Ich habe mich sofort in den Nandi verliebt, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, weil ich finde, es ist ein wunderschönes Stück. Weil einerseits ist das Rindviehhafte unglaublich gut eingefangen, auf der anderen Seite ist es ganz, ganz elegant. Und wenn man ihn so anguckt, wie er daher schreitet, sieht es ja fast so aus wie ein Mannequin auf dem Laufsteg."

Ursprünglich stammt der Nandi aus Südindien. 1987 kam er als Geschenk eines Schweizer Ehepaares nach Berlin und stand lange Zeit im Depot.

Dabei ist eine so gut erhaltene Skulptur sehr selten in westlichen Sammlungen zu sehen.

Im kommenden Jahr zieht der Nandi dann um ins Humboldt Forum.


Autorin: Stephanie Drescher

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