Exponate der Ausstellung "Der Elefant im Raum - Skulpturen aus der Sammlung Marx" im Hamburger Bahnhof (Quelle: rbb)
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Bild: rbb

- Kulturnotizen

+ Jüdische Kulturtage Berlin
+ "Der Elefant im Raum" im Hamburger Bahnhof
+ "Female Voice of Iran"-Festival in Berlin  

Im Renaissance-Theater proben Sharon Brauner und Karsten Troyke für ein Konzert der Jüdischen Kulturtage. Das Motto der Veranstaltungen - ein jüdischer Friedensgruß: "Shalom Berlin".

Karsten Troyke, Schauspieler und Musiker
"Also, wir haben noch nie ein Programm zusammengestellt: so wir müssen jetzt dieses  Material hier aufarbeiten, sondern alles, ist bei dir genauso..." 

Sharon Brauner, Schauspielerin und Musikerin
"Wir haben unsere Lieblingslieder zusammengetragen..."

Karsten Troyke, Schauspieler und Musiker 
"Immer nur die Lieblingslieder. Und dann singen wir jahrelang die gleichen, weil wir die so lieben, und dann kommt hier eins und noch eins, auf einmal ist das ganze Programm neu."

Die Kulturtage bieten vielseitige Einblicke in die jüdische Kulturszene: Konzerte, Theater, Literatur und Kunst - an Orten in ganz Berlin.

Der Hamburger Bahnhof zeigt eine neue Skulpturen-Ausstellung: "Der Elefant im Raum". "The elephant in the room" - das ist eine englische Redewendung und meint, wenn sich Menschen unterhalten und ein Thema steht zwischen ihnen, das niemand anspricht. Genauso sollen diese Skulpturen eine Spannung erzeugen.

Yalda Yazdani testet die Akustik in der Villa Elisabeth. Für das Festival "Female Voice of Iran" hat sie junge Musikerinnen aus dem Iran nach Berlin eingeladen. Denn dort ist es Frauen verboten öffentlich als Solistinnen zu singen.

Yalda Yazdani, Kuratorin “Female Voice of Iran”
"Es war immer der Wunsch meines Lebens, der Welt diese Stimmen vorzustellen."

Hier sollen die Frauen für ein breites Publikum sichtbar machen, was in ihrem Heimatland Iran oft unsichtbar bleibt.


Autorin: Ivy Nortey

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