Exponat in der Ausstellung "Frank Gehry und Hans Scharoun" im Max Liebermann Haus am Pariser Platz in Berlin (Quelle: rbb)
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- Kulturnotizen

+ "Frank Gehry und Hans Scharoun - Strong Resonances"-Ausstellung
+ "Leto" von Regisseur Kirill Serebrennikow
+ "A Millimeter in Light Years" in der Fabrik Potsdam

Im Liebermann-Haus werden Werke der Architekten Frank Gehry und Hans Scharoun gezeigt. Scharoun wurde durch die Berliner Philharmonie weltbekannt, Gehry mit der Walt Disney Concert Hall.

Maristella Casciato, Kuratorin Getty Research Institute, L.A.
"Bei Scharoun und Frank Gehry ist Musik das verbindende Element."


Beide haben die Musik in den Mittelpunkt gestellt. Auf jedem Sitzplatz soll sie gleich gut hörbar sein. Außer den Modellen der Konzerthäuser, zeigt die Ausstellung selten gezeigte Aquarelle, Skizzen und unverwirklichte Entwürfe.

Während der russische Regisseur Kirill Serebrennikow in Moskau wegen angeblicher Veruntreuung von Fördergeldern vor Gericht steht, kommt sein neuer Film "Leto" in die deutschen Kinos.

Er erzählt von der Underground-Rockszene im Leningrad der 80er Jahre.

"Leto" ist ein kraftvoller Film über Protest gegen das Regime und die Sehnsucht nach einem Leben ohne Zensur.

In der Fabrik in Potsdam proben Laura Heinecke und ihr Tanzensemble für ihr neues Stück. Eine zentrale Rolle spielt Licht. Es zerteilt den Bühnenraum und wird auch das Publikum einbeziehen.

Laura Heinecke, Tänzerin und Choreografin
"Zum Beispiel gibt es eine Einstellung, wo das Licht von hinten, unten so hoch kommt, bis übers Publikum. Das heißt, das Publikum sitzt mit wie im Bühnenbild drin."

So verschmelzen Tänzer und Publikum in dieser Performance.


Autorin: Ivy Nortey

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