Probe von "The Sequel" im Maxim Gorki Theater (Quelle: rbb)
rbb
Bild: rbb

- Kulturnotizen

+ "The Sequel" am Maxim Gorki Theater
+ "Around the World in 14 Films" im Kino in der Kulturbrauerei
+ "The Emergency Artist" in den Sophiensaelen

Szene aus "The Sequel"
"Und  wofür steht das T?"
"Für Tod."

Die alten Haudegen haben ausgedient. Das neue Theaterstück des Gorki spielt am Set eines düsteren Actionfilms. Eine Welt unter dem Joch politischer Korrektheit. Die Figuren ringen nach den richtigen Worten.

Szene aus "The Sequel"
"Wenn du nicht auf der Marke stehst, dann kriegen wir dich nicht scharf."
"Was meinst du damit, nicht scharf?"
"Das war nicht sexuell gemeint."

"Wie bitte? Ich will, dass er sich entschuldigt."
"Wofür?"

"Er hat geweinsteint."
"Was?"
"Sein Subtext diskriminiert mich."

"Du kannst meinen Subtext nicht hören."
"Ach, weil ich eine Frau bin, kann ich nicht gut hören?"

"Nein. Frauen haben sehr sensible Ohren."
"Weil Frauen so sensibel sind, ja?"

"Nein, nein."

Ein Stück voll Wortwitz und Ironie.

Szene aus "The Sequel"

"Danke."

"Bitte."
"Darf ich Danke sagen?"
"Bitte."

"Danke."
"Und bitte."

"Danke."

Eine Weltreise im Kinosessel: Auf dem Kinofestival "Around the world in 14 films" präsentieren Filmemacher ihre Entdeckungen 2018. Produzentin Jamila Wenske stellt gleich zwei Lieblingsfilme vor, einen vietnamesischen und einen marokkanischen.

Jamila Wenske, Produzentin
"Seit einigen Jahren ist es mir ein ganz großes Anliegen, dass da auch ein Fokus auf die Frauen im Film gelegt wird, eben Geschichten, die über und von und um Frauen handeln."

Einzigartige Filme, die bei uns sonst nicht im Kino laufen.

Unser Leben: durchoptimiert, voller Herausforderungen. Können wir sie meistern? Der Choreograph Clément Layes schickt seine Tänzer über einen Parcours mit vielen Stolperstellen. Ausgang: wie im Leben immer ungewiss.


Autor: Bastian Welte

weitere Themen der Sendung

Die Bühne im Stummfilmkino Delphi (Quelle: rbb)
rbb

Die Geschichte des Stummfilmkinos Delphi

Fast wäre es in Vergessenheit geraten, hätten nicht zwei junge Künstler in einer Sylvesternacht das Gebäude entdeckt: Brina Stinehelfer und Nikolaus Schneider haben das ehemalige Stummfilmkino Delphi vor dem Verfall gerettet. Jetzt gibt es hier wieder eine Bühne, die jüngst in der Serie Babylon Berlin prominent in Szene gesetzt wurde.

Konzert des Moka Efti Orchestra im Ballhaus Berlin (Quelle: rbb)
rbb

Das Moka Efti Orchestra

Das Delphi war in "Babylon Berlin" Kulisse für den glamourösen Tanzpalast Moka Efti. Das 14-köpfige Orchester, das in der Serie auf der Bühne den Hit "Zu Asche zu Staub" spielt, tourt nun auch ganz real durchs Land.

Der Fotogaf Richard Thieler (Quelle: rbb)
rbb

Unterwegs mit Kinofotograf Richard Thieler

Der Fotograf Richard Thieler ist fasziniert von Kinogebäuden. Für ein Bild für seine Kino-Reihe, an der seit knapp zehn Jahren arbeitet, reist er auch mal um die Welt. In Berlin hat er bereits 45, weltweit mehr als 500 Kinos abgelichtet.

Sopranistin Nicole Chevalier bei einer Probe in der Komischen Oper (Quelle: rbb)
rbb

Nicole Chevalier beim Festival Bernstein der Komischen Oper

Sie gibt alles auf der Bühne: Die Sopransängerin Nicole Chevalier hat keine Angst vor zu viel. Jetzt singt sie die Kunigunde in der neuen Inszenierung von Barrie Kosky an der Komischen Oper. Wir begleiten sie bei der Probe von Leonard Bernsteins Musicals "Candide".

Comic-Autor Mawil im Reprodukt Verlag in Berlin (Quelle: rbb)
rbb

Der Comicverlag Reprodukt

Wenn man in Berlin über Comics spricht, kommt man am Reprodukt Verlag nicht vorbei. Weil der Verlag so außergewöhnliche Geschichten veröffentlicht hat, hat er vom Berliner Senat einen Förderpreis bekommen.