Eine Künstlerin in Reinickendorf präsentiert ihr Atelier. (Bild: rbb)
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- Kulturtipps

+ Ausstellung: Comic Journalism im Museum für Kommunikation
+ SEEFF - South East European Film Festival
+ Wochenende der offenen Ateliers in Reinickendorf

Bildergeschichten statt Leitartikel. Comic-Journalismus, nennt sich eine neue Form der Berichterstattung. Das Museum für Kommunikation zeigt jetzt, wie politische Reportagen ganz neu erzählt werden können.

Zum Beispiel reiste der Comickünstler Olivier Kugler mit „Ärzte ohne Grenzen“ durch Frankreich und zeichnete seine Eindrücke. Dort ist Comic-Journalismus längst verbreitet, die Ausstellung soll ihn auch in Deutschland bekannt machen.

Lilian Pithan, Kuratorin

"Das Spannende ist, dass es nicht einfach nur Information ist, sondern auch Kunst, und dass diese Mischung eigentlich besonders schön ist, also man hat nicht nur die Vermittlung von Fakten."

„Zeich(n)en der Zeit“ zeigt, wie sich der Journalismus weiterentwickeln könnte.

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Das „Kino in der Königsstadt“ in Berlin Mitte ist noch ganz neu. Zur Eröffnung findet dort ein Filmfestival statt, bei dem nur Filme aus Südost-Europa gezeigt werden. 

Diese Komödie zum Beispiel erzählt von der Revolution im Bulgarien des 19. Jahrhunderts.

Harald Siebler, Festivalleiter

"Das Festival will was von den Menschen erzählen aus diesen Ländern, die von der westlichen Welt doch immer etwas stiefmütterlich angeguckt werden."

„Das South East European Filmfestival“ überrascht mit Produktionen, die hierzulande selten zu sehen sind.

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An diesem Wochenende lädt Berlin-Reinickendorf zum Atelier-Rundgang. In diesen Räumen an der Havel, arbeitet seit einigen Jahren die Amerikanerin Ashley Scott. Die 33-Jährige entwirft aus Rohfasern und Kunststoff farbenfrohe Objekte und Skulpturen.

Ashley Scott , Künstlerin

(Englisch) "Das ist eine Serie, die meinen Vorfahren gewidmet ist. Sie handelt davon, wie sich ihre Energie auf mich übertragen hat. Und dass ihre Seelen unsterblich sind."

Der Atelierrundgang durch Reinickendorf lohnt sich. Hier gibt es noch viel Kunst zu entdecken.

Autorin: Margarete Kreuzer

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