"Das Fest" in der Ernst-Busch-Schule (Bild: rbb)
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- Kulturtipps

+ Weltpremiere "Das Fest" an der Schaubude
+ "Stadtrand Berlin" - Fotograf André Kirchner dokumentiert die Stadt
+ Gastspiel "Don Quichotte" an der Deutschen Oper

Weltpremiere an der Schaubude, inszeniert von der Ernst-Busch-Schule. „Das Fest“ mischte vor zwanzig Jahren die Filmszene auf und wurde ein viel gespieltes Theaterstück. Mit Puppen wurde es noch nie inszeniert – es geht um wirklich harten Stoff.

Nis Søgaard, Regisseur

"Die Puppen sind niedlich und passen eigentlich in eine ganz andere Geschichte rein, wahrscheinlich ein Kinderstück ab sieben. Ich finde es spannend zu schauen, was für eine Tiefe können diese Puppen trotzdem transportieren."

Von schmerzhafter Liebe und tiefen Abgründen – noch ist das hier ein Geheimtipp.

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Als der Fotograf André Kirchner vor 25 Jahren den Stadtrand von Berlin abbildete, herrschte dort noch reizvolle Leere. Ein Jahr lang hat er dort fotografiert – bevor Schnellstraßen und Shopping-Malls kamen.

André Kirchner, Fotograf

"Das Traumhafte an der Situation war, dass durch den Fall der Mauer es zu mir zum ersten Mal möglich war, meine eigene Stadt als Westberliner von außen sehen zu können. Ich war die meiste Zeit alleine da draußen, denn die Leute waren nur damit beschäftigt, entweder raus zu fahren oder rein zu fahren."

Ein Blick, der heute vielerorts nicht mehr möglich ist. „Stadtrand Berlin“ - ein Lob der Brache.

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Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten – „Don Quichotte“ ist an der Deutschen Oper zu Gast. Bei Regisseur Jakob Ahlbom ist der Titelheld kein verwirrter Lulatsch, sondern ein romantischer Kämpfer.

Jakop Ahlbom, Regisseur

(Englisch) "Er ist ein Mensch, der glaubt, dass er die Welt verändern kann. Durch Fantasie und Vorstellungskraft macht er aus seinem Leben eine große Geschichte."

Man wird doch noch träumen dürfen – „Don Quichotte“ an der Deutschen Oper – zauberhaft!

Autoren: Steffen Prell und Lilli Klinger

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