Uferhallen Die Uferhallen in der Uferstraße 8 in Berlin Wedding. Ateliers und Künstler haben sich hier niedergelassen. Ihnen droht Kündigung. (Bild:imago-images/tagespiegel)
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- Kulturtipps

+++ Ausstellung "Eigenbedarf" in der Uferhallen
+++ "Tannhäuser" interpretiert von Künstlern der freien Szene
+++ Film "Die Einzelteile der Liebe"

2017 wurden die Uferhallen im Wedding an einen Großinvestor verkauft. Etwa 80 Künstler- Ateliers befinden sich hier. Ihre Zukunft: ungewiss. Mit einer Ausstellung protestieren die Künstler nun dagegen, dass sie immer weiter an den Rand der Stadt gedrängt werden.

Peter Klare, Künstler

"Das ist eigentlich eine gesellschaftliche Frage. Was für eine Gesellschaft will man? Was für ein Berlin will man und wer sind die Akteure? Also was hat die Kunst und Kulturszene für Berlin getan und aus Berlin gemacht? Was machen eventuell Investoren oder Bauunternehmen aus Berlin?"

Die Ausstellung „Eigenbedarf“ versucht auf diese Fragen Antworten zu finden.

+++

Richard Wagners Tannhäuser: Auf dem Gelände der B.L.O-Ateliers in Lichtenberg interpretieren Künstler der freien Szene die Oper einmal ganz anders. Das Motto: "Berlin is not Bayreuth". Mit dabei der Köpenicker Rapper Romano.

Romano, Musiker

"Ich glaube Tannhäuser ist jemand der gerne die Grenzen abcheckt und auch gesellschaftliche Dinge nicht immer nur hinnimmt, sondern gerne auch austestet und vielleicht hier und da auch gerne ein bisschen reizt."

Berlin ist eben nicht Bayreuth - sondern erfrischend ungewöhnlich.

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Der Film "Die Einzelteile der Liebe" spielt fast ausschließlich vor einem Mietshaus im Hansaviertel. Sophie und Georg sind unabhängig, jung und verliebt. Aber mit der Zeit kommen die Probleme.

Lakonisch erzählt der Film in scharfsinnigen Dialogen von der Schwierigkeit nach einer Trennung miteinander umzugehen. Vor allem, wenn man ein gemeinsames Kind hat.

Ein origineller Film über moderne Beziehungen

Autorin: Lilli Klinger

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