Symphonic Mob (Bild:rbb)
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- Kulturtipps

+ Jüdisches Filmfestival
+ Bauhaus-Ausstellung in der Berlinischen Galerie
+ Symphonic Mob des Deutschen Symphonie Orchesters

Einblicke in das jüdische Leben auf der ganzen Welt. Das ermöglicht seit 25 Jahren das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg. Besonders Filme aus Israel werden immer beliebter, sagt die Festivalleiterin.

Nicola Galliner, Leiterin Jüdisches Filmfestival

"Vor 25 Jahren haben die Leute gelächelt, als sie hörten israelische Filme und jetzt sind die weltweit anerkannt inklusive Goldener Bär letztes Jahr auf der Berlinale. Und die haben eine wunderbare Entwicklung gemacht."

Am Sonntag eröffnet der Film „Crescendo“ („Creschendo“)das Festival in Potsdam. Peter Simonischek spielt einen Dirigenten, der ein Konzert mit jungen Musikern aus Israel und Palästina vorbereiten soll.

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Das Bauhaus - seit 100 Jahren inspiriert es Künstler und Designer aus aller Welt. Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie erzählt nun die Geschichten hinter einzelnen Objekten - zum Beispiel der berühmten Teekanne von Marianne Brandt.

Annemarie Jaeggi, Direktorin Bauhaus Archiv/Museum für Gestaltung

"Man kennt die fast ikonenhaft und verbindet sie mit dem Bauhaus. Uns geht's darum zu sagen, wie ist dieses Kännchen gemacht worden. Und warum sind denn diese Kännchen nie wirklich in Serie produziert worden, was das Bauhaus durchaus vorhatte."

Nicht nur über das Kännchen erfahren wir neues – auch über die bekannte maskierte Dame im Stahlrohrsessel.

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Beim Symphonic Mob des Deutschen Symphonie Orchesters ist jeder willkommen, der ein Instrument beherrscht. Man muss kein Profimusiker sein.

Andreas Schinzel – Hobby-Oboist

"Wenn da tausend Leute spielen, oder weiß nicht wie viele es genau sind, dann ist es auch nicht schlimm, wenn man sich einmal vertut. Das fällt dann nicht so auf, insofern ist da nicht so viel Druck."

Vorab helfen Mitglieder des Orchesters beim Einstudieren der Stücke, die dann, in der Mall of Berlin, aufgeführt werden.

Autorin: Lilli Klinger

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