Das Philharmonische Orchester des Staatstheater Cottbus spielt mit Soul-Sängerinnen zusammen. (Bild: rbb)
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- Soul mit dem Philharmonischen Orchester

Cottbus ist das einzige Staatstheater in Brandenburg und ein Vierspartenhaus - Theater, Musiktheater, Ballett und Konzert. Alexander Merzyn, der komissarische Kapellmeister, bringt zusammen mit der Jazzband von Maximillian Kraft symphonisch Soul-Klassiker von Whitney Houston, Gladys Knight und Randy Crawford auf die Bühne. 

Alexander Merzyn, Musikdirektor Staatstheater Cottbus

"Hallo. Ich bin Alexander Merzyn. Der kommissarische Musikdirektor hier im Staatstheater in Cottbus und freue mich, dass ich Sie heute mal mitnehmen kann zu uns in die Probe. Heute gibt es etwas was wir sonst nicht machen."

Denn das Cottbusser Philharmonische Orchester spielt heute keine Klassik, sondern Soul.

Zusammen mit Maximilian Kraft, seiner Band und drei Sängerinnen aus Lübeck. Gemeinsam spielen sie Klassiker von Mariah Carey, Whitney Huston oder die berühmte James Bond Titelmusik von Gladys Knight.

Alexander Merzyn, Musikdirektor Staatstheater Cottbus

"Mir macht das tierisch Spaß, muss ich ehrlich sagen, Das ist erstmal wirklich was anderes, weil nicht ein Schlagzeug im Rücken hat, aber ich finde das super. Ich genieße das total. Und wirklich gute Laune Musik."

Maximilian Kraft, Bandleader

"Für uns ist das auch eine Ehre, auch die Sängerinnen sind da ganz, ganz happy darüber, das ist für uns etwas ganz Besonderes."

Selbst in der Mittagspause wird geübt.

Natalie Dorra, Sängerin

"Als ich das erste Mal in die Probe reinkam, hatte ich erst einmal Gänsehaut. Das ist natürlich schwierig mit so vielen Leute zusammen zu musizieren, z.B. das Timing zu halten. Es ist aber nicht zu laut, wir sind lauter als das Orchester. (lacht)"

Musikdirektor Alexander Merzyn verspricht sich viel von diesem Soul-Abend.

Alexander Merzyn, Musikdirektor Staatstheater Cottbus

"Das ist für uns auch einfach schön, weil wir so die Möglichkeit haben, auch mal Menschen zu uns ins Theater zu holen, die sonst eher nicht kommen, die sich noch nicht so interessieren, und die aber die Namen lesen wie Whitney Huston, und was weiß ich, und die dann zu uns kommen ein großes Orchester hören, dass finde toll."

Ein Abend, an dem alle Spaß haben. Der Dirigent, das Orchester, die Band, die Sängerinnen und bestimmt auch das Cottbusser Publikum.

Autorin: Margarete Kreuzer

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