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    Besucher der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte; © imago/Volker Hohlfeld
    imago/Volker Hohlfeld

    - rbb Kultur vom 13.07.2019

    Exklusiver Rundgang mit den Architekten +++ Die Ahnen von James Simon +++ Die James-Simon-Galerie als verbindendes Element+++ Gipsformerei bekommt eine Ausstellung zum 200. Geburtstag +++ Comic erzählt Geschichten aus der Alten Nationalgalerie  +++ Moderation: Franziska Hessberger

    David Chipperfield, Architekt der James-Simon-Galerie, steht nach einer Pressekonferenz zur anstehenden Eröffnung der James-Simon-Galerie vor der großen Treppe derselben. (Bild: dpa/Christoph Soeder)
    dpa/Christoph Soeder

    Exklusiver Rundgang mit den Architekten der Galerie

    Die James Simon Galerie ist mehr als ein neuer zentraler Eingang zur Museumsinsel: In dem prächtigen Gebäude am Kupfergraben gibt es Ausstellungsräume, ein Café und ein Auditorium. Die Planung und der Bau hat sich über 20 Jahre hingezogen. Die Architekten David Chipperfield und Alexander Schwarz nehmen uns mit auf eine exklusive Tour durch das Gebäude.

    Die Nachfahren von James Simon sehen sich von ihm gesammelte Kunstwerke an: Seine Urenkelin Irene Bader (links) und sein Ururneffe Tim Simon (mitte) mit seiner Ehefrau Ann Simon (Bild: rbb)
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    Die Nachfahren von James Simon

    James Simon war einer der bedeutendsten Mäzene der Berliner Museen. Sein berühmtestes Geschenk war die Nofretete. Weil die Nationalsozialisten versuchten das Andenken an den jüdischen Kunstsammler zu zerstören, ist er heute vielen BerlinerInnen nicht sehr präsent. Das soll sich mit der James-Simon-Galerie ändern. Wir besuchen den neuen Bau mit seinen Nachfahren.

    Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, erklärt an einem Modell, wie die Museen der Museumsinsel in Zukunft verbunden werden sollen. Die James Simon Galerie ist dafür der erste Schritt (Bild:rbb)
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    Die James-Simon-Galerie als verbindendes Element

    Die James-Simon-Galerie verbindet das Pergamon Museum mit dem Neuen Museum. In Zukunft soll eine archäologische Promenade entstehen, die alle Gebäuden der Museumsinsel durch unterirdische Gänge vernetzt. Der Direktor der Sammlung für Vor- und Frühgeschichte, Professor Matthias Wemhof, zeigt uns, welche neuen Gestaltungsmöglichkeiten sich durch die architektonische Verbindung eröffnen.

    Viele Gipsabdrücke stehen in der Gipsformerei. Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums zeigt die Gipsformerei als älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin, ihre Bestände. Die Ausstellung "Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei" widmet sich ab dem 13. Juli in der neuen James-Simon-Galerie der Lebend- und Naturabformung. (Bild: rbb)
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    Gipsformerei bekommt eine Ausstellung zum 200. Geburtstag

    Die Kunstformerei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist eine der ältesten Manufakturen der Welt. Sie wurde von Friedrich Willhelm III gegründet und ist so etwas wie ein Gedächtnis für Skulpturen. Ob Nofretete oder griechischer Apoll - hier entstehen die Repliken dieser Kunstwerke. Zum 200. Geburtstag wird den Kunsthandwerkern die erste Ausstellung in der James-Simon-Galerie gewidmet.

    Der Comiczeichner Felix Pestemer zeigt in der Alten Nationalgalerie sein Graphic Novel über zwei Kinder, die die Gemälde der Sammlung entdecken (Bild: rbb)
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    Comic erzählt Geschichten aus der Alten Nationalgalerie

    Felix Pestemer ist Comiczeichner und passionierter Museumsbesucher. Gerade ist seine Graphic Novel "Im Auge des Betrachters" über die Alte Nationalgalerie erschienen. Es ist eine Hommage an das Museum, die Museumsaufseher und die Alten Meister.