Eine Besucherin in der Installation der Künstlerin Heather Phillipson in der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" im Martin-Gropius-Bau. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: dpa/Jörg Carstensen

- "Garten der irdischen Freuden"

Das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt

Über 20 internationale Künstler*innen interpretieren das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Eröffnung: 25.7. - 19 Uhr

Öffnungszeiten

Mi bis Mo, 10:00–19:00
Di geschlossen
26. und 27. Juli bis 22:00 geöffnet, ab 19:00 Eintritt 8,00 Euro