- "Feind ist, wer anders denkt"

Wanderausstellung anlässlich des Tages der Deutschen Einheit

Überwachung, Bespitzelung und Verfolgung: Die Ausstellung zeigt, wie die DDR-Staatssicherheit die Herrschaft der Sozialistischen Einheitspartei (SED) absicherte.

Besucherinnen und Besucher können sich über Funktion und Methoden der Stasi informieren. Auch die Auswirkungen der Stasi-Maßnahmen auf das Leben der Betroffenen werden aufgezeigt. Regionalbezogene Ausstellungsmodule veranschaulichen, in welchen Lebensbereichen die Stasi in Brandenburg aktiv war und DDR-Bürger ausspionierte. Beispielsweise bespitzelten inoffizielle Mitarbeiter (IM) einen Pfarrer aus Neustadt an der Dosse, der sich in der DDR-Friedensbewegung engagierte.

Die Ausstellung kann, unabhängig von der offiziellen Eröffnung schon ab 10.00 Uhr besichtigt werden.

 

Eröffnung der Ausstellung mit einem Tag der offenen Tür: 3.10.2020 10-18 Uhr
Der Bundesbeauftrage für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn und die Leiterin des Bereichs Public History am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam Dr. Irmgard Zündorf eröffnen die Ausstellung mit einem Gespräch. Das Gespräch wird im Livestream ohne Publikum ab 15 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße übertragen. Es gibt auch eine Einführung in die Geschichte der Staatssicherheit in den ehemaligen DDR-Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus.



Öffnungszeiten der Ausstellung
Die - So 10 - 18 Uhr