- documenta. Politik und Kunst

Geschichte der ersten bis zehnten documenta

Die documenta. – Ist das Kunst-Schau-Großereignis. In Kassel. Seit 1955 – mit dem Anspruch: alle vier oder fünf Jahre künstlerische Tendenzen der Zeit zu erfassen und abzubilden.

Die documenta. – Gibt der Moderne Raum. Und sorgt mit jeder Ausgabe für Erkenntnis und Erneuerung, für Diskussionen, Konflikte und Skandale.

Die documenta. – Spiegelt gesellschaftlichen Wandel und ist selbst von Zeitgeschichte und bundesrepublikanischen Verhältnissen geprägt.

Welcher Art - das untersucht und beleuchtet (zum ersten Mal überhaupt) das Deutsche Historische Museum.

Es geht um die NS-Vergangenheit wichtiger Mitarbeiter, um den Streit über DDR-Kunst, um den Künstlerinnen-Protest für mehr Gleichberechtigung.

Eine Ausstellung mit Kunst, die längst berühmt ist.

 

Öffnungszeiten
Fr-Mi 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

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Kunst und Politik © rbb
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Podcast - Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage