Ultraschall Berlin 2022; © rbbKultur
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- Ultraschall Berlin 2022

Festival für Neue Musik

Selten hatte es die Kultur schwerer als im vergangenen Jahr. Umso bemerkenswerter zeigt sich in diesen Monaten die Vitalität der zeitgenössischen Musik, die mit ungebrochener Kreativität und Vielfalt an musikalischen Ideen und Klängen wie außermusikalischen Positionen den derzeitigen Schwierigkeiten trotzt. Die Fülle an Neuem und Neuestem ist ungebrochen und spiegelt sich auch bei Ultraschall Berlin 2022 wider. Uraufführungen von Mirela Ivičević oder Sara Glojnarić stehen so neben etablierten "Klassikern" wie Luca Francesconi oder Kaija Saariaho.

Die zeitgenössische Musik lebt von der Vielfalt an Formen, Formaten und Formationen. Bei Ultraschall Berlin stehen Standardbesetzungen neben höchst ungewöhnlichen Kombinationen. Etablierte Ensembles wie das Boulanger Trio, die Neuen Vocalsolisten oder LUX:NM treffen auf eine experimentelle Radio-Oper von Celeste Oram & Ensemble Adapter oder auf das Duo mixtura, das Damian Marhulets mit Elektronik als eigenständigem "Instrument" zum Trio erweitert.

Nach der pandemiebedingten Pause ist in diesem Jahr die große Orchesterbesetzung wieder vertreten. Eröffnungs- und Abschlusskonzert werden vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Jonathan Stockhammer und Johannes Kalitzke dirigiert. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt unter der Leitung von Bas Wiegers.

Ergänzt wird das Festivalprogramm durch Gespräche mit Musiker*innen und Komponist*innen sowie dem Schülerprojekt der UltraschallReporter.

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