Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, aufgenommen im Rahmen der Lateinamerika-Konferenz im Auswärtigen Amt in Berlin am 28.05.2019. (Bild: imago/Florian Gärtner)
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Di 04.06.2019 - Daniel Barenboim verlängert bei der Berliner Staatsoper

Der 76-jährige soll bis 2027 Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden bleiben. Das teilten Barenboim und Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) in Berlin mit.

Barenboim sei ein Ausnahmekünstler, dem die Musikwelt und die Stadt viel zu verdanken haben. Es gebe keinen Grund für eine Umbesetzung, sagte Lederer. Barenboims derzeit bis 2022 laufender Vertrag wird um weitere fünf Jahre verlängert. Der Pianist und Dirigent steht seit 1992 an der Spitze der Staatsoper. Die Staatskapelle Berlin hatte ihn bereits zum Chefdirigenten auf Lebenszeit ernannt. Barenboim hatte immer wieder den Wunsch geäußert, an der Staatsoper zu bleiben, vorausgesetzt seine Gesundheit lasse es zu und die Musiker wollten es so. Jüngst hatte Barenboim gesagt, die Ärzte hätten ihm eine gute Gesundheit bescheinigt. Der Orchestervorstand erklärte , die Staatskapelle freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Barenboim.
 
Der argentinisch-israelische Musiker gilt als einer der bekanntesten Klassikkünstler weltweit. Nach Stationen in London, Paris und Chicago hatte er nach dem Mauerfall 1992 die Leitung der Staatsoper übernommen. Barenboim sagte, er freue sich sehr über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Formal hatte die Opernstiftung als Dach der drei Berliner Opernhäuser die Personalie bestätigt.

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