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Do 08.08.2019 - Festivalwoche zum 30. Mauerfall-Jubiläum geplant

In Berlin soll zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst eine Festivalwoche mit Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerten stattfinden.

Kultursenator Klaus Lederer sagte, drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall müsse bei den Feiern auch Raum zum Nachdenken und Reflektieren gegeben werden – über die Entwicklungen der vergangenen Jahre in Ostdeutschland, in Osteuropa und über die Renaissance autoritärer Regierungen. Heute sähe die Welt einfach anders aus, so betonte Lederer.

Geplant ist unter anderem eine"Route der Revolution". Vom 4. bis zum 10. November sollen sieben Originalschauplätze in das Vorhaben einbezogen werden, die stellvertretend für wichtige Ereignisse von 1989/90 stehen.

Projektionen von historischen Bildern, Animationen und Soundinstallationen sollen die Besucher in die Zeit von 1989 und 1990 eintauchen lassen. Ausgesucht wurden dafür der Alexanderplatz, der Kurfürstendamm, die Gethsemanekirche, der Schlossplatz, das Brandenburger Tor, die East-Side-Gallery und die ehemalige Stasi-Zentrale in Lichtenberg. Ziel sei, die Stadt in eine Bühne unter freiem Himmel zu verwandeln, hieß es.

Neben Open-Air-Ausstellungen sind Theaterinszenierungen, Zeitzeugengespräche, Konzerte und Filmvorführungen geplant.

Das genaue Programm will Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am 19. August in der Gethsemanekirche vorstellen.