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Di 13.08.2019 - Hollywood-Filmproduzent Edward Lewis mit 99 Jahren gestorben

Lewis hatte Klassiker wie "Spartacus", "Sieben Tage im Mai" und "Vermisst" auf die Leinwand gebracht.

Er starb bereits am 27. Juli 2019 in seinem Haus in Los Angeles, wie seine Tochter Susan Lewis mitteilte. Anfang April war Lewis' Frau Mildred mit 98 Jahren gestorben. Die Eheleute hatten viele Jahrzehnte lang zusammen im Filmgeschäft gearbeitet.

Als Produzenten des Polit-Dramas "Vermisst" (1982) über den Militärputsch in Chile waren beide in der Sparte "Bester Film" für einen Oscar nominiert. Jack Lemmon und Sissy Spacek spielten in dem Film von Constantin Costa-Gavras die Hauptrollen.

Zusammen mit Hauptdarsteller Kirk Douglas hatte Lewis das Historiendrama "Spartacus" (1960) von Regisseur Stanley Kubrick produziert. Lewis war maßgeblich daran beteiligt, Dalton Trumbo als Drehbuchschreiber zu beschäftigten, obwohl der Autor damals auf der schwarzen Liste der geächteten kommunistischen Künstler stand und damit Berufsverbot hatte.

Für Regisseur John Frankenheimer produzierte Lewis unter anderem den Politthriller "Sieben Tage im Mai" und das Sportdrama "Grand Prix". Seine letzte Produktion war "Menschen am Fluss" (1984) mit Mel Gibson und Sissy Spacek.