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Fr 06.09.2019 - Mehr Geld für Religions- und Lebenskundeunterricht

Lehrkräfte für Religions- und Lebenskundeunterricht müssen in Berlin vom kommenden Jahr an besser ausgebildet sein. Die Anbieter erhalten dann außerdem mehr Geld für den Unterricht.

Das teilte die Kulturverwaltung des Senats mit.

Die neue Finanzierungsvereinbarung für den Religions- und Lebenskundeunterricht sieht demnach vor, dass das Lehrpersonal für den wertebezogenen Unterricht vergleichbar mit anderen Lehrern ausgebildet sein muss.

Die Anbieter, darunter die evangelische und katholische Kirche, der Humanistische Verband und die Islamische Föderation, erhalten dafür etwa siebeneinhalb Millionen Euro mehr als bei der letzten Finanzierungsvereinbarung. Insgesamt wird der wertebezogene Unterricht im kommenden Jahr mit gut 66 Millionen Euro finanziert. Die Anbieter sollen so ihre Lehrkräfte tariforientiert bezahlen können.

Am dem freiwilligen Unterricht nahmen im Schuljahr 2018/19 fast 178.000 Schülerinnen und Schüler teil. Die neue Vereinbarung gilt ab 1. Januar 2020 für drei Jahre. Die Islamische Föderation nahm zum ersten Mal an den Verhandlungen teil.