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Mi 09.10.2019 - 70. Berlinale widmet King Vidor die Retrospektive

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin stellen im nächsten Jahr Filme des US-amerikanischen Regisseurs King Vidor (1894-1982) ins Zentrum der Retrospektive.

Vidors Werk umfasst mehr als 50 Filme, etwa den Western "Duell in der Sonne", die Literaturverfilmung "Krieg und Frieden" und den kritischen Stummfilm "Die Große Parade" über den Ersten Weltkrieg. Er war fünf Mal für den Oscar in der Kategorie Beste Regie nominiert. 1978 erhielt er den Ehrenoscar für sein herausragendes Lebenswerk. Zu den Stars, mit denen er arbeitete, zählen Gary Cooper, Audrey Hepburn, Bette Davis, Henry Fonda und Gregory Peck.

King Vidor sei von der Menschlichkeit, die das Kino seinem Publikum vermitteln kann, überzeugt gewesen und habe zu diesem Zweck immer wieder neue filmische Mittel entwickelt, teilte die neue Doppelspitze der Berlinale, Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek, mit.

Im kommenden Jahr feiert die Berlinale ihr 70-jähriges Jubiläum und soll später stattfinden als gewohnt, vom 20. Februar bis zum 1. März. Der Italiener Chatrian und die Niederländerin Rissenbeek leiten die Filmfestspiele zum ersten Mal.