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Mi 30.10.2019 - Brandenburger Musikschullehrer fordern mehr Geld

Musikschulunterricht in Brandenburg – was steht dazu im Koalitionsvertrag? Zu wenig, sagt der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg.

Der musisch-kulturellen Jugendbildung habe die neue Landesregierung im Koalitionsvertrag praktisch nur einen Nebensatz gewidmet, so die Verbands-Vorsitzende Gerrit Große. Musik- und Kunstschulen seien in den Regionen häufig der einzig verbliebene Kultur-Nahversorger. Ihre Bedeutung für ein lebenswertes Brandenburg von morgen sei nicht hoch genug einzuschätzen.
 
Gefordert werden daher eine angemessene Vergütung der fest angestellten Musik- und Kunstschullehrer sowie auskömmliche Honorare für die freien Mitarbeiter. Deren Bezahlung müsse sich mittelfristig an jener der allgemein bildenden Schulen ausrichten. Außerdem – so der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg – müsse die Anzahl der fest angestellten Lehrkräfte an den öffentlichen Musik- und Kunstschulen erhöht werden.