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Mo 04.11.2019 - Grenzmuseen kämpfen mit Problemen

Viele Museen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze haben Probleme.

Es gibt zu wenig Geld und zu wenige neuen Museumsmitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt die Forschungsgruppe "Grenzgeschichte" der Universität Hannover. Viele der Museen seien nach der Wende von Ehrenamtlichen gegründet worden. Die finanzielle Ausstattung sei deshalb gering, oft fehle der Nachwuchs, um die Projekte fortzuführen.

Die Forschungsstelle erklärte, vor allem für jüngere Menschen seien die Museen wichtig. Nur so könnten Überreste der Teilung wie etwa alte Wachtürme in den richtigen Zusammenhang gestellt werden.

Insgesamt gibt es entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze rund 900 Museen und Gedenkorte.