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Mi 27.11.2019 - Grütters lädt Museumsvertreter zu einer Sicherheitskonferenz ein

Anlass ist der spektakuläre Juwelenraub aus dem Grünen Gewölbe in Dresden am Montag.

"In unseren Museen lagern Kunstschätze, die die kulturelle Identität unseres Landes ausmachen und deren Wert in die Milliarden geht", sagte Grütters der "Rheinischen Post". Angesichts einer beispiellos rohen Gewalt werde deutlich, mit welch extremen sicherheitstechnischen Herausforderungen es die Museen zu tun hätten, sagte die CDU-Politikerin. "Deshalb müssen wir uns im Rahmen der Sicherheitskonferenz mit der Frage auseinandersetzen, wie Museen ihre Objekte künftig gegen ein derart brutales Vorgehen schützen können und gleichzeitig in gewohnter Weise für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben."

Grütters verwies darauf, dass sich bereits 70 Museen einem Arbeitskreis "Gebäudemanagement und Sicherheit" angeschlossen hätten. Es gehe nun darum, "zeitnah die dringendsten Handlungsfelder beim Thema Sicherheit auszuloten und Lösungsvorschläge im Hinblick auf neue Sicherheitsstandards oder auf den Einsatz modernster Sicherheitstechnik zu entwickeln". Unbekannte hatten am Montagmorgen aus der historischen Schatzkammer im Erdgeschoss des Residenzschlosses drei Juwelengarnituren gestohlen. Das Historische Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe mit insgesamt rund 3.000 Exponaten waren 2006 im wiederaufgebauten Residenzschloss wiedereröffnet worden.