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Fr 08.11.2019 - Juli Zeh erhält Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln

Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh erhält den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln.

In der Begründung der Jury hieß es, die 45-Jährige gehöre zu den Autorinnen, die einen der ersten Plätze in der deutschen Gegenwartsliteratur für sich in Anspruch nehmen dürften. Sie bewege sich in ihren Schriften im Grenzbereich von Literatur und Politik, von Dichtung und Wahrheit.

Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am Abend von Oberbürgermeisterin Reker im Historischen Rathaus der Stadt Köln überreicht.

Zeh, die aus Bonn stammt und in Brandenburg lebt, hat neben Romanen, Kurzgeschichten, Theaterstücken und Hörspielen auch Sachbücher und Essays zu politischen Themen veröffentlicht. Außerdem wurde sie im Dezember 2018 zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

Der Heinrich-Böll-Preis wird seit 1985 an Autoren mit herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur verliehen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Rainald Goetz, Herta Müller und Ilija Trojanow. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben.