Im Berliner Dom liegen Särge der Hohenzollernfamilie © Christophe Gateau
Bild: dpa/ Christophe Gateau

Do 13.02.2020 - Hohenzollerngruft im Berliner Dom wird für 18 Millionen Euro saniert

Ab März wird die Gruft drei Jahre lang für die Besucher*innen besser erschlossen.

Dazu gehören neue Zugänge zur Gruft, größere sanitäre Anlagen und einen Ausstellungsbereich mit Informationen zur Grablege. 90 Prozent der Gesamtkosten tragen der Bund und das Land Berlin, 1,7 Millionen Euro übernimmt die Domgemeinde selbst. Eine Stiftung steuert 200.000 Euro bei. Die Domgemeinde bestreitet ihren jährlichen Haushalt in Höhe von sechs Millionen Euro zu zwei Dritteln aus Eintrittsgeldern für Besichtigungen.

Der Berliner Dom ist Deutschlands größte evangelische Kirche und eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Die Gruft mit den 94 teilweise prunkvollen Särgen aus fünf Jahrhunderten ist Deutschlands bedeutendste herrschaftliche Grabstätte. Errichtet wurde der Berliner Dom um 1900 als Hofkirche der preußisch-deutschen Herrscherfamilie der Hohenzollern. Nach dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Doms ist die Gruft seit 1999 zugänglich.