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Do 26.03.2020 - Denkmalschutz-Stiftung fördert Löwenvilla in Potsdam

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz will in diesem Jahr voraussichtlich 23 Objekte in Brandenburg fördern. Dazu zählt auch die sogenannte Löwenvilla in Potsdam.

Das teilte die Stiftung am Donnerstag mit. In der Villa in der Jägervorstadt lagerte nach Angaben der Stadt Potsdam zeitweilig der Sprengsatz für die Bombe, die Hitler beim Attentatsversuch 1944 töten sollte. Die Villa gehörte demnach Fritz von der Lancken, der sich an dem Versuch beteiligte und hingerichtet wurde. Sie wurde 1905 gebaut.

Eine Förderung ist nach Angaben der Stiftung auch eine Anerkennung des Einsatzes der Eigentümer oder Förderer für ihr Denkmal.

Seit 1985 stellte die Stiftung rund 590 Millionen Euro für mehr als 6.000 Denkmale zur Verfügung. Derzeit bekommen demnach rund 400 Denkmaleigentümer in ganz Deutschland Zusagen über Fördermittel.