Klaus Lederer; © Gregor Baron
Bild: Gregor Baron

Di 24.03.2020 - Lederer sorgt sich um kulturelle Infrastruktur

Der Berliner Kultursenator Lederer sorgt sich angesichts der Coronakrise um den Erhalt der kulturellen Infrastruktur.

Er sagte, er arbeite daran, nichts wegbrechen zu lassen. Die kulturelle Infrastruktur sei zentral für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft.

Lederer fordert für den Erhalt der Kulturszene ähnliche Anstrengungen wie in der Bankenkrise. Er sagte, 2008 sei es binnen weniger Tage möglich gewesen, mehrstellige Milliardenbeträge für die Rettung von Banken bereitzustellen. Wenn das damals möglich gewesen sei, dann müsse es jetzt möglich sein, die existenzielle Kulturinfrastruktur zu sichern.

Gerade im Kulturbereich lebten Menschen in besonderer Weise in prekären Verhältnissen. Daraus resultiere auch eine besondere Verpflichtung der öffentlichen Hand, sich um diese Menschen zu kümmern.