Klaus Lederer; © Gregor Baron
Bild: Gregor Baron

Mo 23.03.2020 - Lederer wirbt für Kultur im Netz

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat Kulturschaffende ermuntert, ihre Aktivitäten ins Internet zu verlagern.

Lederer verwies am Sonntag in Berlin auf die digitale Plattform "Berlin (a)live", die von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Berliner Agentur 3pc eingerichtet wurde. Dort könnten live Diskussionen, Performances, DJ-Battles, Opern sowie Konzerte und Vernissagen im Netz stattfinden.

Abgesagte Auftritte, leere Einrichtungen und fehlende Gagen durch die Corona-Krise bedrohten die kulturelle Vielfalt Berlins und die Existenzen vieler Kulturschaffender. Kultur sei aber nicht nur auf Geld angewiesen, sie brauche auch Öffentlichkeit, hieß es. Auf "Berlin (a)live" könnten Live-Streams aller Plattformen frei zusammengetragen und verlinkt werden. Kulturschaffende erhielten so mehr Aufmerksamkeit für ihre Projekte. Darüber hinaus biete die Plattform auch die Möglichkeit, über Spenden Künstler und Projekte gezielt zu unterstützen.

"Berlin (a)live" wird unter anderem unterstützt durch die Kulturprojekte Berlin, die Technologiestiftung Berlin, die Gema und das Musicboard Berlin.