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Mo 18.05.2020 - Allianz der freien Künste fordert weitere Corona-Hilfen

Sollten die Corona-Soforthilfen des Bundes nach dem 31. Mai ersatzlos enden, fürchtet die Allianz der Freien Künste drastischen Konsequenzen für die berufliche Existenz tausender Kunst- und Kulturschaffender in ganz Deutschland.

Die Allianz fordert deshalb: 1. Anerkennung einer pauschalen Summe als betrieblich relevante Lebenshaltungskosten  2. Anerkennung von einmaligen Investitionen, ohne die für viele Soloselbständige eine Weiterführung der beruflichen Existenz nicht möglich ist 3. Schaffung von Rechtssicherheit und Transparenz bzgl. der Mittelverwendung.

Die Allianz der Freien Künste unterstützt darüber hinaus die Forderung des Deutschen Kulturrats nach einem Kulturinfrastrukturfonds. Mit Blick auf die Rückkehr zu einem kulturellen Leben schlägt die AFK außerdem die Einrichtung einer Taskforce vor. Die Soforthilfen des Bundes für Soloselbstständige würden vielfach nicht greifen.