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Fr 26.06.2020 - Max und Moritz-Sonderpreis für Anke Feuchtenberger

Die 57-jährige Hamburger Künstlerin und Comiczeichnerin, erhält den Preis für ihr Lebenswerk. Gewürdigt werde "der enorme Einfluss einer Künstlerin, die in Werk und Lehre immer ein Labor für die Erforschung von narrativem Neuland sieht", teilte die Stadt Erlangen mit.


Feuchtenberger stammt aus Ost-Berlin, wo sie an der Kunsthochschule Grafik studierte. Anschließend entwarf sie Plakate, Illustrationen und zeichnete Comics. Heute lebt sie in Vorpommern und Hamburg, wo sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Fach Gestaltung als Professorin unterrichtet. Ihre Bücher wurden ins Französische, Englische, Italienische, Finnische und Chinesische übersetzt.

Die Mainzer Illustratorin Julia Bernhard wird für das beste deutschsprachige Comic-Debüt ("Wie gut, dass wir darüber geredet haben") ausgezeichnet. Weitere Preisträger*innen werden beim Start des "Digitalen Comic-Salons" am 10. Juli in Form eines Video-Streams bekannt gegeben. Nominiert sind 25 Titel.

Der Max und Moritz-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum. Er wird seit fast 40 Jahren durch eine von der Stadt Erlangen berufene Jury vergeben.