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Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Deep Doku

Deep Doku erzählt jede Woche eine wahre Geschichte aus Berlin und der Welt. Die Protagonist:innen haben Krisen überwunden, Außergewöhnliches erlebt und sind unerwartete Wege gegangen. Der neue Storytelling-Podcast von rbbKultur wird von Journalist Johannes Nichelmann präsentiert, der die Hörenden jeden Mittwoch auf eine akustische Reise mitnimmt.

Für Fragen, Kommentare oder Anregungen schreibt uns unter deepdoku@rbbkultur.de.

Podcast | Die Mauerstadt – Wildes West-Berlin © rbbKultur
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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Tipp: Die Mauerstadt - Wildes West-Berlin

In den 1980er Jahren war alles möglich. Mitten im Kalten Krieg ist das unter alliierter Kontrolle stehende West-Berlin ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Wehrdienstflüchtige, Künstler*innen, Studierende und viele mehr wollen in die Stadt, in der die Freiheit herrscht, obwohl sie von einer Mauer und Wachtürmen umgeben ist. Host Johannes Nichelmann erzählt in zehn Folgen von einer Zeit, in der Lebensentwürfe nicht unterschiedlicher sein könnten. Es prallen Spießertum und Junkies, Spekulationen und Hausbesetzungen, korrupte Politiker*innen und Rotlichtkönige aufeinander. Aber das Leben in West-Berlin kann auch gefährlich sein. Es gibt Mord und Terror, Straßenschlachten, Heroin und Exzesse. Korruption. Der Abgrund ist tief und wer einmal im Sumpf steckt, kommt meist nicht mehr heraus. Alle Folgen in der ARD Audiothek und überall wo es Podcasts gibt.

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Miras KitKat – 26 Jahre an der Kasse des Berliner Fetischclubs

Für Mira ist das KitKat nicht einfach ein Fetischclub, sondern vor allem ein Ort der Freiheit. Als Kassiererin entscheidet sie in letzter Instanz, wer in den beliebten Club hereingelassen wird und wer eben nicht. Dabei geht es auch um den Dress-Code.

Seit den Achtzigern ist Mira in der Berliner Clubszene unterwegs und zieht bis heute sehr viel Energie aus der Techno-Kultur. Besonders in der Pandemie ist ihr bewusst geworden, wie wichtig Clubs und gerade das KitKat für viele Menschen sind.

Welche Tipps hat sie, um an den Türstehern vorbei in den berühmtesten Fetischclub der Welt gelassen zu werden? Und welche Outfits können dabei helfen?

Autor und Regie: Fabian Gerhardt

Und noch ein Podcast-Tipp aus der ARD – "Studio Komplex":

ard.de/studio-komplex

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Der Hochstapler – Ein Karate-Trainer aus Brandenburg erfindet Erfolge

Ein Karate-Trainer aus Brandenburg gibt vor, ein Alleskönner zu sein: Sicherheitsexperte, Profiler, Sprachgenie und Träger von sechs schwarzen Gürteln. Gerade Letzteres entlarvt ihn als Hochstapler.

In einer Lokalzeitung wird über den Mann mit den vielen Talenten berichtet und unser Autor wird stutzig: Kann ein Mensch all diese Fähigkeiten gleichzeitig haben? Tobias Hausdorf beginnt zu recherchieren und stößt auf eine Ungereimtheit nach der anderen. Hat sich der Mann wirklich alles nur ausgedacht und dabei noch Kinder in Gefahr gebracht?

Von Tobias Hausdorf

Regie: Roman Neumann

Und noch ein Podcast-Tipp aus der ARD – "Süchtig nach Alles":

www.ardaudiothek.de/suechtig-nach-alles

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Flucht aus der Ukraine – Ein ungewollter Neustart in Berlin

Die Studentin Ganna Kyva flieht vor den ersten Bomben aus der Ukraine nach Berlin. Die schockierenden Bilder aus ihrer Heimat ersticken die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr nach Kyijw. Plötzlich braucht sie einen Geflüchteten-Status, eine Steuer-ID und ein deutsches Konto. Warum ist hier alles so langsam und kompliziert?

Erschöpft schiebt Ganna für eine Weile ihre ambitionierten Pläne von sich. Will einfach mal wieder schwimmen, Klavier spielen, leben. Doch die Geldsorgen bringen Ganna an einen Ort, an dem sie eigentlich nicht mehr sein wollte.

Autor: Lukasz Tomaszewski
Regie: Roman Neumann

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Notruf 112 – Alltag in der Notrufzentrale der Berliner Feuerwehr

Wer den Notruf 112 wählt, befindet sich in einer Notsituation oder Krise. Am anderen Ende der Leitung sitzen sogenannte Calltaker*innen. Sie arbeiten in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr. Pro Schicht nehmen sie bis zu 200 Notrufe entgegen. Jeder Anruf ist eine Ausnahmesituation.

Oft geht es um Leben und Tod. In kürzester Zeit muss entschieden werden, ob ein Notfall vorliegt oder nicht. Die Kolleg*innen auf den Wachen müssen genau informiert werden. Aber am Telefon wird auch Erste Hilfe geleistet – nur mit der Stimme.

Wie gehen die Mitarbeitenden mit der anhaltenden Drucksituation um? Und wie geht es ihnen, wenn sie mal nicht schnell genug helfen können?

Autor: August Pflugfelder
Regie: Johannes Nichelmann

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Booty Therapy – Twerken gegen Trauma

Mit sexueller Gewalt, Rassismus und Sexismus kämpfte Maimouna Coulibaly schon, bevor sie in Frankreich berühmt geworden ist. Als Tänzerin hat sie gelernt, ihre Emotionen in Bewegungen und in der Musik herauszulassen. Ihr Tanzstil: Twerking, kreisende Hüftbewegungen. Sie nennt ihn Booty Therapy und gibt nicht nur Tanzkurse, sondern tritt damit auch in französischen TV-Shows auf. Bis zu dem Tag, als ihr Bruder Amedy Coulibaly 2015 einen Terroranschlag in Paris begeht und von der Polizei erschossen wird.

Maimouna ist im Schock, flüchtet nach Berlin und tanzt weiter. Wie kann sie dieses Trauma je überwinden? Wie kann sie mit dem Gedanken an die Opfer und Hinterbliebenen überhaupt wieder zur Ruhe kommen? Und wie gesund ist twerken für die Psyche?

Von Freya Siewert und Ann-Marie Utz
Regie: Oliver Martin

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Tod und Armut – Was kostet Sterben in Berlin?

Mehr als 2.000 Menschen in Berlin werden jedes Jahr ordnungsamtlich bestattet. Das heißt: Sie haben keine Angehörigen mehr, die die Kosten für eine Bestattung übernehmen. Oder sie selbst hatten keine Möglichkeit, Geld für ihre Beerdigung beiseitezulegen. Der Staat übernimmt die Beerdigung und will dafür möglichst wenig ausgeben. Das bedeutet auch, dass eher selten Elemente wie Blumenschmuck gibt.

Ordnungsamtliche Bestattungen sind in Berlin längst ein Geschäft – vor allem für Bestatter, die über die Masse Geld verdienen. Dominiert wird der Markt von Berolina Sargdiscount. Er habe, sagt Gründer Hartmut Woite, das Konzept des Bestattungs-Discounters entworfen – und darauf sei er stolz. Aber wie funktioniert das Prinzip in der Praxis und was hat Pietät mit Geld zu tun?

Autor: Marc Bädorf
Regie: Roman Neumann

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Aus dem Bauch der Digitalisierung

Auch die digitalisierte Welt von heute braucht Bodenpersonal. Menschen, die Satellitendaten mit den Gegebenheiten vor Ort abgleichen und in die Navigationsprogramme einpflegen. Ein Heer von Lohnarbeitern, das die Informationen jeder Straße, jedes Gebäudes und jedes Geschäfts aktualisiert.

Sie sind jung, bestens ausgebildet, mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen ausgestattet und können nach ein bis zwei Jahren beliebig ausgetauscht werden. Frank Odenthal war einer von ihnen. Für ein Jahr heuerte er bei einem Hightech-Konzern aus Silicon Valley an. Doch die Euphorie, Teil der digitalen Avantgarde zu sein, wich schnell. Mit jeder Arbeitswoche werden seine Tagebucheinträge desillusionierter.

Eine Geschichte über Arbeit heute, über Lethargie und Müdigkeit, eine Geschichte über geistige und soziale Leere.

Von Frank Odenthal
Regie: Ulrich Gerhardt

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Diagnose ADHS und die Folgen – Wie umgehen mit zappelnden Kindern?

Die Diagnose ADHS wird immer öfter gestellt. Was steckt hinter diesem Phänomen: Eine Modekrankheit oder ein ernstzunehmendes Symptom unserer überforderten Gesellschaft? Die Autorin wird durch ihr zappelndes Kindergartenkind in eine Debatte katapultiert, in der es vor allem um richtiges Funktionieren zu gehen scheint. Sie streitet mit ihrem Mann, trifft auf Familien mit "Ritalinkindern" und spricht mit behandelnden Ärzten und Psychologinnen.

Zu Wort kommen eine Künstlerin und vehemente Ritalin-Gegnerin, Eltern, Pädagog:innen, Mediziner:innen und zwei Kinder, die eine Pille brauchen, um in der Spur zu bleiben.

Regie: Marianne Wendt
Produktion: rbb 2013

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Bodybuilding – Carla Marquardt lebt für ihren Körper

Carla Marquardt hat die Europameisterschaften im Bodybuilding gewonnen, trainiert fünfmal die Woche im Fitnessstudio und hat einen strengen Ernährungsplan. Ihr Kalorienbedarf wurde bis aufs letzte Gramm ausgerechnet und sie isst jeden Tag das Gleiche, denn ihr Körper muss funktionieren. In einer Gesellschaft, in der Körper vor allem als Objekte der Veränderung wahrgenommen werden, treibt Marquardt diese Haltung ins Extreme. Ob sie es schafft zwischen Fitnesstraining, Gewichtheben und proteinreicher Ernährung noch einen normalen Alltag zu haben?

Von Marc Bädorf

Regie: Johannes Nichelmann

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - "Kinderkuren" in der DDR – Katrin und Diana erlebten sexualisierte Gewalt

In Westdeutschland hieß es Kinderverschickung, in der DDR schlicht: Kinderkur. Was die Kinder in den Kurheimen erlebten, unterschied sich in den beiden Staaten oft nicht: Einsamkeit, Schikane, Essenszwang. Und manchmal auch sexualisierte Gewalt.

Diana Mehmel und Katrin L. wurden in den 80er-Jahren ins Kinderkurheim Dahmshöhe geschickt. Sie haben dort sexualisierte Gewalt erlebt, die eine als Zeugin, die andere als Opfer.

40 Jahre später besuchen sie das ehemalige Kinderkurheim im Havelland und spüren dort traumatisierenden Erfahrungen nach, die sie noch heute in ihrem Alltag verfolgen. Und bis heute quält sie die Frage: Was ist mir damals genau passiert?

Autorin: Sabine Seifert
Regie: Philippe Brühl

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Verschleppt, getötet, vergessen – Das Tabu um Stalins deutsche Opfer

Wolf Hinze wird 1950 in Aken bei Dessau von der Staatssicherheit verhaftet und wegen "antisowjetischer Propaganda" und "illegaler Gruppenbildung" zu lebenslanger Haft im Arbeitslager Workuta verurteilt. Damals ist er SPD-Mitglied, Gegner der DDR, verteilt Flugblätter und setzt sich offen gegen die Gründung des sozialistischen Staats ein. Erst 1955 kann er mit den letzten zehntausend politischen und Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion nach Berlin zurückkehren.

So wie Hinze, werden 241 Menschen aus Berlin und Brandenburg willkürlich vom Sowjetischen Militärtribunal zu Zwangsarbeit oder zum Tode verurteilt. Der Verein "Die Letzte Adresse" versucht heute auch in Berlin und Brandenburg durch die Anbringung von Plaketten an Wohnhäusern, an das Schicksal der Betroffenen zu erinnern. Doch nicht immer ist dies von den Hausbewohner:innen erwünscht.

Autor und Regie: Mario Bandi
Produktion: rbb 2022

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Herz gesucht – Michael wartet auf eine lebensnotwendige Transplantation

Michael ist 45 und sportlich, offen für Abenteuer und sucht das passende Herz. Eins, das schlägt und nicht ständig surrt. In seinem Herzzipfel steckt eine Pumpe, die ihn am Leben hält. Damit sie funktionieren kann, trägt er eine Tasche mit Akkus mit sich herum eher lästig, aber ohne sie wäre er längst tot.

Seit Monaten liegt er im Krankenhausbett und wartet auf ein Spenderorgan. Selbst wenn das passende Spenderherz kommt, ist nicht klar, ob Michael die Transplantation überlebt. Aber er will es schaffen und nochmal die Frau seines Lebens treffen.

Autorin und Regie: Astrid Alexander
Produktion: rbb/NDR 2016

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Kopftuchlos in Teheran – Dena widersetzt sich den Kleidervorschriften der Mullahs

Januar 2018. Dena lebt in Teheran, ist 38 Jahre alt und von Beruf Lehrerin. Jeden Tag geht sie ohne Kopftuch zur Arbeit. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, denn die Sittenpolizei achtet streng auf die Durchsetzung der religiösen Kleidervorschriften. Die Festnahmen und Verhaftungen zahlreicher protestierender Frauen schrecken Dena nicht davon ab, ihr Kopftuch abzulegen – auch wenn ihr die Angst vor Schlägen, Folter und den Schikanen gegenüber der Familie immer im Nacken sitzt.

Seit den jüngsten Massenprotesten gegen das islamische Regime in zahlreichen iranischen Städten, ist Denas Geschichte wieder erschreckend aktuell.

Von Weronika Bohusz

Regie: Friederike Wigger
Produktion: rbb 2018

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Geld & Sex – OnlyFans und der Traum vom Reichtum

Only Fans ist das Instagram für Pornos: Durch die Digitalisierung ändert sich auch die Sexarbeit und das nutzen Lucy und Basti aus Berlin. Sie sind zwei von Zehntausenden, die auf der Bezahlplattform Nacktbilder und Videos verkaufen.

Ihre Produktionen haben Do-it-Yourself-Charme und Nutzer:innen können Kanäle wie ihren für acht, zehn oder 20 Dollar im Monat abonnieren. Damit machen sie sich beruflich unabhängig und gründen ihr eigenes Business.

Aber ist das Selbstermächtigung oder eine Form der Ausbeutung? Und wie reich werden Menschen durch Sexarbeit auf der Plattform wirklich?

Von Marc Bädorf
Regie: Oliver Martin

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Eine Gewalttat und ihre Folgen – Leben ohne Giuseppe

In einer Nacht im September 2011 werden Giuseppe Marcone, 23, und sein Begleiter am Berliner U-Bahnhof Kaiserdamm wegen einer Zigarette von drei Jugendlichen provoziert, angegriffen und gejagt. Giuseppe will deeskalieren. Auf der Flucht aus dem U-Bahnhof verunglückt er auf der Straße tödlich. Eine sinnlose Tat, verübt von Jugendlichen, die an Konsequenzen und Folgen keinen Gedanken verschwendet haben.

Wie lebt eine Familie mit den Folgen einer solchen Gewalttat nach mehr als einem Jahrzehnt? Eine Geschichte von Toleranz, Resilienz und einem langen Weg – und zugleich die Geschichte einer italienisch-bulgarischen Familie in Deutschland.

Von Jean-Claude Kuner und Roswitha Quadflieg
Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion : DLF Kultur 2022

Podcast Chai Society: https://www.ardaudiothek.de/sendung/chai-society/72172592/

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - DDR-Küche – Wie Ursula Winnington ostdeutsche Rezepte revolutionierte

Statt mit klassischem Jägerschnitzel prägte Ursula Winnington die DDR mit Coq au Vin, indischem Linsen-Curry oder türkischem Auberginenpüree. Den Leser:innen ihrer Kolumnen und Bücher zeigte sie, wie sich internationale Gerichte mit heimischen Zutaten umsetzen lassen. So revolutionierte sie nicht nur die Küche in Ostdeutschland, sondern sicherte sich auch treue Fans.

Wie aber hat das alles angefangen? Wie konnte sie in der DDR werden, was sie wurde? Und wie reagierte der Staat, der so Vieles kontrollieren wollte, auf die aufwändigen Rezepte?

Von Lilly Böhm

Regie: Oliver Martin

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Wege aus dem Hass – Geflüchtete gegen Antisemitismus in der arabischen Community

Antisemitismus gehört mittlerweile in Berlin zum Alltag – das zeigen allein schon die Statistiken. Im letzten Jahr wurden über 1.000 antisemitische Vorfälle in der Stadt registriert. Die Täter sind nicht nur Neonazis, sondern auch extremistische Musliminnen und Muslime.

Sami Alkomi ist als Kind aus Syrien nach Deutschland gekommen. Zusammen mit seiner Frau Nina Coenen und Geflüchteten aus dem Nahen Osten kämpft er in Berlin gegen Judenhass innerhalb der arabischen Community.

Von Ruth Kinet

Regie: Philippe Brühl

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Flucht vor Hetze – Pol:innen im Exil

Nach ihrem Outing als trans Frau erlebt Dana Hirsch in ihrer polnischen Heimat Sopot immer wieder Diskriminierungen. Auch in Warschau fühlt sie sich, unter der rechten Regierung, nicht sicher. Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt sind an der Tagesordnung.

Als Polens Präsident Andrzej Duda 2020 Wahlkampf mit homo- und transfeindlichen Aussagen macht, fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Sie will das Land verlassen. Auf einem Fahrrad macht sie sich, mitten in der Pandemie, auf den Weg nach Berlin.

Wird der Neuanfang gelingen? Welchen Preis hat die Freiheit?

Von Łukasz Tomaszewski

Regie: Johannes Nichelmann
Produktion: rbb, in Zusammenarbeit mit Studio Jot, 2022

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Trostfrauen – Wenn Erinnerung zum Konflikt wird

Im Zweiten Weltkrieg wurden koreanische Frauen nach Japan verschleppt, wo sie über Jahre hinweg zu Sex mit Soldaten gezwungen wurden. In Gedenken an die sogenannten Trostfrauen aus Korea wurde in Berlin-Moabit eine Statue errichtet, die an das Schicksal dieser Zwangsprostituierten erinnern soll.

Die japanische Regierung aber hadert mit ihrer Vergangenheit und möchte, dass die sogenannte Friedensstatue entfernt wird. Aktivist:innen haben sich für den Erhalt eingesetzt: Mit Erfolg, die Statue darf bleiben – bis September 2022.

Aber was wird danach passieren? Warum wird die Aufstellung der Statue in Berlin so kontrovers diskutiert?  Und warum kann das Bronzemädchen eigentlich nicht in Japan stehen?

Von Julia Shimura

Regie: Clarisse Cossais
Produktion: rbb 2022

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Mord im Tiergarten – Russlands Staatsterror in Berlin

Im August 2019 wird Selimchan Changoschwili, ein Tschetschene aus Georgien, im Kleinen Tiergarten in Berlin-Moabit erschossen. Das Opfer verstirbt nach drei Schüssen. Der Täter wird wenige Minuten später gefasst. Ein Mord am helllichten Tag.

Im Oktober 2020 beginnt der Prozess vor Gericht. Der mutmaßliche Mörder Wadim Nikolajewitsch Krassikow soll laut Anklage für den russischen Geheimdienst arbeiten, das Opfer war Kommandant im Zweiten Tschetschenienkrieg.

Im Urteil spricht das Gericht von Staatsterror. Ein Wort, das aus einem Mordprozess eine internationale Krise machen könnte. Doch warum ist die beim Tiergartenmord ausgeblieben?

Silvia Stöber und Thomas Franke rekonstruieren den Fall und den politisch hoch brisanten Prozess.

Von Silvia Stöber und Thomas Franke

Regie: Thomas Franke
Produktion: rbb /DLF 2022

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Deep Doku – Wahre Geschichten aus Berlin und der Welt - Der Investor – Wie wir unser Haus gerettet haben

Ein großer Investor will das Mietshaus im Wedding kaufen, in dem Niklas mit seiner WG lebt. Im von Gentrifizierung geplagten Berlin keine Besonderheit. Niklas, sein Mitbewohner Moritz und viele Nachbar:innen haben Angst, dass ihnen der Mietvertrag gekündigt wird. Also werden sie eine Protest-Gemeinschaft, organisieren Demos und kämpfen gegen den Verkauf ihres Hauses.

Reicht ihre Kraft aus, um sich gegen einen internationalen Konzern zu behaupten? Wie wehren sie sich gegen Luxus-Sanierung und Verdrängung? Und wie rettet man sein Haus und zugehörige Wohnungen?

Von Niklas Münch

Regie: Johannes Nichelmann
Produktion: rbb in Zusammenarbeit mit Studio Jot 2022
Ursendung

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Deep Doku – Trailer

Deep Doku erzählt jede Woche eine wahre Geschichte aus Berlin und der Welt. Die Protagonist:innen haben Krisen überwunden, Außergewöhnliches erlebt, sind unerwartete Wege gegangen. Präsentiert von Johannes Nichelmann, der die Hörenden jede Woche auf eine akustische Reise mitnimmt.

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